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Für mehr Verkehrssicherheit an der Eisenbahnbrücke Godehardstraße

Die Piraten setzen sich für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Eisenbahnbrücke Godehardstraße ein. Ein entsprechender Antrag von Francisco Welter-Schultes liegt dem Bauausschuss am 7.2.2019 vor. Darin werden mehrere Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion im Fachausschuss vorgeschlagen, um kurzfristig die Sicherheit zu verbessern und Unfälle künftig zu verhindern.

Derzeit wird der Richtung Innenstadt fahrende Radverkehr sehr plötzlich und mit einem zu kurzen Vorlauf auf die Fahrbahn geführt, gleichzeitig wird die Kfz-Fahrbahn verengt und die zweispurige Straße wird einspurig. Die Aufmerksamkeit der Kfz-Fahrer und wird zudem durch die einbiegende Bahnhofsallee abgelenkt.
Autos, die bei hoher Geschwindigkeit zu spät nach links einfädeln, kommen deswegen gelegentlich auf den Radfahrstreifen. Fahrräder sind unter der Brücke nicht beleuchtet und werden leicht übersehen.
Im Januar kam es zu einem Unfall, bei dem ein Fahrradfahrer auf dem Radfahrstreifen von einem überholenden Pkw mit Anhänger erfasst wurde und zu Boden ging (Göttinger Tageblatt vom 14.01.2019).

Zur Lösung werden drei mögliche Optionen vorgeschlagen, zwei einfache und eine teure, die bauliche Veränderungen beinhalten würde.
Eine einfache Lösung bestünde darin, dass mittels aufgeschraubter Leitbaken der Schutzstreifen für den Radverkehr abgegrenzt und dadurch ein Überfahren der weißen Linie durch Kfz effektiv verhindert werden könnte. Ein im Antrag gezeigtes Foto aus den bayerischen Alpen (aufgenommen bei Kochel am See) zeigt, dass man sogar einen Mittelstreifen auf der Straße mit Leitbaken bestücken kann.

Besser und im Sinne einer Maßnahme des Radverkehrsentwicklungsplans wäre es, die Straße umzubauen und den Radverkehr frühzeitiger auf die Fahrbahn der Godehardstraße zu führen, schon vor der Einmündung der Bahnhofsallee. Auch die Einspurigkeit der Fahrbahn wäre dort schon richtlinienkonform und sicher herzustellen.
Beides wäre kombinierbar, denn die Leitbaken ließen sich vor so einem Umbau schnell wieder abschrauben. Eine Freigabe des südseitigen Gehwegs könnte auch geprüft werden.
Es wäre im Sinne aller Verkehrsteilnehmer begrüßenswert, wenn der Bauausschuss die Verwaltung mit der Erstellung einer Vorlage beauftragen würde.

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