Kommunalpolitik Göttingen Kreisverband Stadtratsfraktion

Lösung statt Schranke am Egelsberg

Am 23.08.2012 erschien im GT ein Artikel zum hohen Verkehrsaufkommen in der nur für Anlieger freigegebenen Friedrich-Naumann-Str. (Egelsberg). In dem Artikel schlug der Vorsitzende des Bauausschusses Christian Henze (SPD) die Zufahrten in die Friedrich-Naumann-Str. durch elektronische Schranken zu Regeln. Vor dem Kommunalwahlkampf 2011 hatte er anläßlich eines Bürgerspazierganges über den Egelsberg den Anwohnern versprochen, daß er sich des Problems annehmen werde. Dass er es nun getan hat ist lobenswert. Nur die Umsetzung läßt zu wünschen übrig.

Wieder wird nur eine halbherzige Veränderung vorgeschlagen. Statt einer im Sinne der Anwohner grundsätzlichen und damit langfristigen Lösung, wird ein Vorschlag mit unabsehbaren Folgekosten zur Wartung der technischen Geräte präsentiert. Wie soll die Zufahrt der Anwohner gestaltet werden? Sollten am Kreisel Königsallee z. B. der Bus der Linie 8 und 2-3 Anwohner zur selben Zeit zur Durchfahrt an der Schranke anstehen, so würde der Rückstau den positiven Effekt des Kreisels auf den Verkehrsfluss mit einem Schlag zunichte machen. Es ist bereits jetzt absehbar, dass eine Lösung per Schranke, bei diesen Gegebenheiten vor Ort nicht praktikabel ist. Andernorts mag es durchaus anders aussehen.

Wie könnte eine grundsätzliche Lösung aussehen? Die Antwort besteht bereits in unmittelbarer Nähe. Die Zufahrten zum Egelsberg könnten nach dem Muster  der Zufahrten Königsallee/Rosmarinweg, Königsallee/Asternweg und Königsallee/Söhlwiese gestaltet werden.

Blick vom Rosmarinweg über Königsallee zum Asternweg

Die Straßeneinmündungen sind dort durch die bauliche Fortführung des Fußgänger- und Radweges als solche nicht mehr vorhanden. Die Einmündungenn sind durch herabgesetzte Bordsteinkanten aufgehoben. Durch die Herabsetzung des Niveaus kann der fortgeführte Fuß-/Radweg jedoch vom Straßenverkehr noch benutzt werden. Durch die optische Aufhebung einer Einmündung wird ein Einfahren größtenteils verhindert.

Die baulichen Maßnahmen sollten desweiteren durch eindeutige Straßenlinien und einer verbesserten Beschilderung unterstützt werden. So sollte z. B., nachdem die Einmündung Königsstieg/Friedrich-Naumann-Str. baulich umgestaltet ist, die Straßenführung Königsstieg/Greitweg mit eindeutigen Straßenlinien als abbiegende Vorfahrtsstraße gekennzeichnet und durch klare Ausschilderung kenntlich gemacht werden. Die Einmündung am Kreisel Königsallee wäre ebenfalls zusätzlich durch eine verbesserte Beschilderung auszustatten. Die jetzige Beschilderung ist auch dort äußerst unzureichend. Die Einmündung Groner Landstr./Egelsberg wäre nach gleichem Muster umzugestalten.

Eine im Sinne der Anwohner geschaffene langfristigen Lösung, läßt einmalige Baukosten akzeptabler erscheinen, statt einer unpraktikablen Lösung mit unbestimmten Folgekosten.

2 Kommentare zu “Lösung statt Schranke am Egelsberg

  1. Pizzawerbung

    Bild, mit Joey´s Pizza.

    Das Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann Kandidat Bundestagswahl 2009, Ratsherr der Stadt Braunschweig die Webseite pizza.de programmiert auf der auch Joey´s verkauft ist bestimmt alles nur ein Zufall, nicht.

    • Danke für den Hinweis! War eine Fehlleistung meinerseits. Um allen Missdeutungen vorzubeugen, ist das Foto entfernt.

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