Themen von heute: Aktion am Samstag , und Flächennutzungsplan

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Legalisierung von Hanf
Wir planen eine Aktion am Gänseliesel am nächsten Samstag 16. Mai um 12.00 Uhr. Ein Beitrag zum Global Marujuana March GMM, zu dem im Mai an mehreren Wochenenden Aktionen stattfinden. Am 16. Mai unter anderem auch in Berlin.

Flächennutzungsplan
6 Punkte, als Grundlage einer allgemeinen Position zur Planung. Gehen zusammen mit den Positionen vom 27.4., kristalllisiert sich derzeit als gemeinsame Position heraus.

1. Bovenden und Rosdorf müssen an den Planungen beteiligt werden.
2. Keine weitere Überbauung von Grünflächen.
3. Verkehrspolitische Aspekte einbeziehen.
4. Kein weiterer Landschaftsverbrauch.
5. Neue Wohngebiete nicht in Hochlagen, sondern in fahrradfreundlichen Flachlandlagen.
6. Höhere Bebauung ja, aber nur nach Bürgerentscheiden über Baustilvorschläge.

1. Die Grenzen des Planungsgebietes müssten anders gezogen werden. Die städtische Raumplanung muss den gesamten städtischen Raum umfassen. Das in die Raumplanung einzubeziehende Stadtgebiet geht über die willkürliche und in Norden und Süden zu eng gezogene Stadtgrenze hinaus. Wohnraumplanung muss mit Bovenden, Rosdorf und Teilen von Gleichen und Friedland abgestimmt werden. Besonders auf Bovender Gebiet könnten Menschen angesiedelt werden, die dann deutlich kürzere Wege zur Arbeit in der Nordstadt hätten als wenn sie in Groß Ellershausen oder Süd-Geismar wohnen würden. Es müssen Strukturen für eine koordinierte Planung geschaffen werden. Es muss möglich sein, diese Aufgabe innerhalb der bestehenden Verwaltungsstrukturen zu bewältigen.

2. Keine weitere Umwandlung von Grün in Grau in der Kernstadt. Das Roden von baumbestandenen Flächen und Verwandlung in Baugebiete, wie es am Nonnenstieg (IWF) geplant ist, muss ein Ende haben. Baumbestandene Grünflächen düfen nicht mehr als Freiflächen betrachtet werden, die man problemlos überplanen kann.

3. Verkehrspolitische Aspekte müssen bei Siedlungsausweisungen berücksichtigt werden. Die Menschen müssen nahe am Arbeitsplatz wohnen. Es ist nicht sinnvoll, die Menschen im Süden von Geismar anzusiedeln und sie dann zum Arbeitsplatz im Norden durch die gesamte Stadt zu schicken.

4. Kein weiteres Zersiedeln der freien Landschaft. Keine Ausweisung weiterer Wohngebiete in Süd-Geismar, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Herberhausen, Nikolausberg und Roringen. Die Nachfrage nach 1-2000 neuen Baugrundstücken für Einfamilienhäuser soll nicht befriedigt werden.

5. Wenn schon neue Wohnansiedlungen, dann nicht in Hochlagen, sondern in der flachen Ebene. Die meisten Arbeitsstätten befinden sich im Flachlandbereich. Die arbeitende Bevölkerung sollte dort wohnen, wo der Arbeitsplatz mit dem Fahrrad erreicht werden kann, und nicht in Hochlagen, die nur mit dem Auto angesteuert werden.

6. Höhere Bebauung wäre eine mögliche Lösung, mehr Menschen anzusiedeln, ohne in die Breite wachsen zu müssen. Das Problem in Göttingen ist der seit Jahren durch oligarchische Strukturen bewirkte einheitliche und ausgesprochen unattraktive Baustil, weswegen es in der Bevölkerung keine Akzeptanz für Gebäude von mehr als 4 Stockwerken gibt.
Anstatt immer dieselben Wettbewerbsjurys entscheiden zu lassen (was bewirkt, dass alle Architekturbüros immer denselben Einheitsstil wiederholen), sollte die Bevölkerung in Bürgerabstimmungen selbst entscheiden dürfen, ob eine Hochhausbebauung in einem bestimmten ermöglicht werden soll oder nicht.

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