Protokolle Protokolle des Kreisverbandes

Protokoll des Kreisverbandstag 2011

Es handelt sich um einen Entwurf, der noch nicht genehmigt wurde.
Protokoll zur

Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Piratenpartei Göttingen

am 09.12.2011 in der DivaLounge

  • Ab 18:00 Uhr Einführung in die Arbeitsweise der Piratenpartei für Neumitglieder
  • Ab 19:30 Uhr Akkreditierung; 16 Akkreditierte, 6 Gäste

20:07 Uhr Eröffnung

1. Wahl eines Versammlungsleiters:

Andreas Schelper einstimmig gewählt.

2. Wahl eines Protokollanten:

David Eickelmann einstimmig gewählt.

3. Andreas S. stellt die TOPs vor

und fragt nach Änderungswünschen. Martin Rieth lässt einen TOP 8a (Trennung von Amt und Mandat) einfügen.

5. Tätigkeitsberichte

Vorsitzender Meinhart K. Ramaswamy.

Freie Wiedergabe der schriftlichen Form:
„Das zurückliegende Jahr, war auch in meiner Arbeit geprägt, von Fragen des Kommunalwahlkampfes und der Verbindung zum LV.
Zum einen war die Teilnahme an diversen Treffen zur Erstellung des Kommunalwahlprogrammes – dann die Endredaktion und als abschließende Arbeit das Layout und der Druck der Broschüre.
Diese wurde 1000 x gedruckt und verteilt. Die Göttinger Piraten waren sehr früh damit an die Öffentlichkeit gegangen durch regelmäßige Infotische seit Januar des Jahres. Wir haben ca. 20 Infotische gehabt, und konnten erleben, dass die Partei Interesse hervorrief.
In den letzten Wochen vor der Wahl gelang es uns wöchentlich anwesend zu sein, so dass das Kommunalwahlprogramm rationiert werden musste, damit es bis zum letzten Tag auch reicht.
Das Wahlplakat, das wir in Eigenregie (nicht vom Landesverband) erstellten kam gut an, denn es stach aus den anderen Plakaten deutlich heraus. Die Plakatierung verlief reibungslos – es waren genau soviele Freiwillige da, wie gebraucht wurden. Allerdings muss man auch sehen, dass wir einen Wahlkampf im Kreisgebiet nicht gestemmt hätten.
Das war auch der Grund, dass wir im Kreis nicht ausreichend Unterstützungsunterschriften einwerben konnten. Da müssen wir uns für die Landtagswahl noch etwas einfallen lassen, wie wir die ca. 70 Mitglieder im KV Göttingen besser aktivieren können. Es hängt viel davon ab, denn wir hätten im Kreistag einen Abgeordneten mehr haben können, wären wir dort nur auch angetreten.
Ansonsten habe ich immer wieder zwischenzeitlich (als Schatzmeister des LV) die Kasse übernommen, wenn der jeweilige Schatzmeister ausstieg oder krank wurde. Ich danke Erich herzlich, dass er am Jahresende die Aufgabe kommissarisch übernommen hat.
Ansonsten ist für mich das Fehlen eines 2. Vorsitzenden schmerzlich gewesen, denn in der Vergangenheit hatte dieser sich immer um die Vorstandssitzungen und die Mitgliederverwaltung gekümmert. Der amtierende Vorstand hat bewusst nicht einen Ausschluss o.Ä. betrieben, da wir angesichts der persönlichen und schulischen Situation einen Rückzug erklären konnten, aber dennoch hätten wir uns mehr Kommunikation an dieser Stelle gewünscht.
Mein persönliches Engagement galt u.a. den Anti-Atom-Piraten durch Unterstützung der Anti-Atom-Initiative Göttingen (Parteipolitisch neutral) mit anfangs wöchentlichen, seit Sommer monatlichen Mahnwachen.
Auch möchte ich Martin Rieth herzlich für seinen Einsatz danken, den er übernahm, seit er als Kandidat gewählt wurde und dieses „Spitzenamt“ auch ernst nahm. Er hätte sich ein Team um sich gewünscht, das so, wie er es dachte, nicht zusammen kam. Dazu sind wir doch zu stark Individualisten – offensichtlich. Ich glaube aber, dass ich jetzt zu Beginn der Ratsarbeit ein Mitarbeiterteam um die 3 Abgeordneten entwickeln wird.
Wir müssen aktiv die Interessenten einbinden, die immer wieder am Stammtisch vorbeikommen. Sie sind oft zögerlich (oder scheu) und können nicht glauben, dass wir es mit der Mitmachpartei ernst meinen.“

Stellvertretender Vorsitzender Simon Jonski.

Bericht fällt aus.

Es wird vermerkt, dass Simon auf mehrmalige, auch persönliche, Ansprache nicht reagierte als er wenige Wochen nach der Wahl (auf der Hauptversammlung im Dezember 2010) die Mitarbeit einstellte. Der aktuelle gescheiterte Versuch sich für die kommenden Hochschulwahlen als Vertreter der Hochschulpiraten aufstellen zu lassen wird in diesem Zusammenhang von Anwesenden kritisch gesehen.

Kommissarischer Schatzmeister Erich Wutschke.

Er konstatiert in freier Rede:

„Auch meine Tätigkeit war überwiegend vom Kommunalwahlkampf bestimmt.
Teilgenommen habe ich an verschiedenen Piratentreffen und Vorbereitungstreffen zur Kommunalwahl. Um einen Seminarraum beim Bildungswerk VERDI zu bekommen, nahm ich dort den ersten Kontakt auf. Für die Infotische forderte ich das vom LV zur Verfügung gestellte Info-Material an. Das Material zum Infotisch lagerte bei mir im Keller. Der Transport zum und vom Standplatz in der Göttinger City wurde von mir erledigt. Im Wiki befindet sich eine von mir erstellte Materialliste, die ich nach Möglichkeit aktuell halte. Vor und während der heißen Wahlkampfphase verteilte ich Flugis und Flyer in die Briefkästen. Einmal nahm ich an einem SPD-Wahlspaziergang auf dem Egelsberg teil.
Wie es der Terminkalender zuließ, besuchte ich die Sitzungen des Rates der Stadt, des Kreistages sowie des Finanzausschusses des Kreises. Nach der Wahl wurde der Unterstützerkreis (AG Kreistag) um unseren Abgeordneten im Kreistag Andreas Schelper gebildet, dem ich angehöre.
Im Oktober habe ich den Postfachschlüssel von Andreas Schelper übernommen.
Ebenfalls seit Oktober habe ich den Posten des kommisarischen Schatzmeisters übernommen. An dieser Stelle einen Dank an Matthias Söhnholz, der bis dahin die Aufgaben des Schatzmeisters inne hatte. Als kommissarischer Schatzmeister sichtete ich zunächst die Unterlagen und bereitete sie für einen Abschluß vor, der nunmehr zur Mitgliederversammlung vorliegt.“
Weiteres will er im Kassenbericht erläutern.

Beisitzer des Vorstandes David Eickelmann:

David führt in freier Rede folgenden schriftlichen Beitrag aus:
„In der Versammlung im Dezember hatte ich mich nach erst kurz andauernder Parteizugehörigkeit zum Vorstandsbeisitzer gemeldet. Mir war nicht in Gänze ersichtlich was meine Aufgaben sein sollten.
Zum neuen Jahr war schnell die kommende Kommunalwahl das Thema. Schon vor Dezember, wenn ich mich recht erinnere veranstalteten wir regelmäßig Info-Stände in der Nähe des Gänse-Liesel. Diese wurden mit wenigen Ausnahmen über die nächsten Monate fortgesetzt. Ich fühlte mich verantwortlich, mich zu den Termine zu melden und nahm regelmässig teil. An den abgelaufenen Stand-Gesprächen hatte ich viel Spaß und versuchte die Interessenten zu unserem Stammtisch zu leiten.
*UPDATE: Ich nahm mit den Piraten aus Hessen an der Demo „Weihnacht statt Angst“ in Frankfurt teil und unternahm dabei auch Einlagen am Megafon. Während der Hessenwahlen im Frühjahr half ich den Kasseler Piraten an einem Wochenende bei der Herstellung von Plakatwänden.*
Den Stammtisch konnte ich nicht mehr regelhaft besuchen, weil mein Lebensmittelpunkt zwischen März bis Ende Dezember 2011 in Mühlhausen/Thüringen lag und liegt.
Mein Vorhaben mit den Thüringer Piraten in Kontakt zu treten konnte ich nicht umsetzen und versuchte stattdessen mit den Göttingern in Verbindung zu bleiben.
Die Zahl der Kollegen in der Vorstandsreihe wurde im Laufe der Monate weniger und das hatte auch mit zwischenzeitlich aufgetretenen Problemen zu tun. So konnten der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister, der Ersatz des Schatzmeisters, der vorher ein Beisitzer war, und ein weiterer Beisitzer ihre Aufgaben nicht bis zur heutigen Versammlung fortführen. Über einzelne Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht berichten.
Es zeigte sich also für mich, dass eine Erweiterung des Vorstandes im Dezember des vergangenen Jahres auf 6 Personen nicht unvernünftig gewesen war.
Einiger Ärger der uns im Amt begegnete, ist wohl darauf zurückzuführen, dass wir zuwenige Aktiv-Piraten hatten und bei einer Vielzahl von Veranstaltungen allein oder mit den bekannten Gesichtern waren.
Hervorheben möchte ich, dass seit der Kommunalwahl im September 2011 das Interesse an den Piraten stieg. Einige Male konnte ich dem Stammtisch beiwohnen und Bericht erstatten und dabei neue Interessenten sehen. Über Aufnahmeanträge habe ich weitgehend (nur 1 Umlaufbeschluss per Email) nicht entschieden.
Am 16. November 2011 besuchte ich im Namen der Piratenpartei Göttingen die Veranstaltung „Kein Blut in unserem Handy“, ausgerichtet von einem Politikkurs des THG. Die Podiumsdiskussion verlief aus meiner Sicht für mich und die Piraten positiv. Kritisch erwähnt wurde in der Berichterstattung (FAZ vom 19. November 2011, siehe Homepage Hartwig Fischer) meine angebliche Unaufmerksamkeit, da Beschäftigung mit dem Handy. Damit war übergangen worden, dass ich mich auf eine Frage der Zuhörer deutlich zu verstehen gegeben habe. Ich hatte während der Phasen in denen niemand der Diskutanten, oder zumindest nicht ich, sprach getwittert.
In der Vorstandsgruppe wurde während des vergangenen Jahres kein weiteres Amt definiert. Pressesprecherarbeit, sprich Pressemitteilungen, wurden kollaborativ erarbeitet.
Ich hatte mich für die Technik-Gruppe interessiert, habe jedoch eingesehen, dass ich substantiell nicht an der Entwicklung der Homepage beitragen konnte.
Ich freue mich über die geleisteten Veränderungen. Als Artikelschreiber traten für mich keine weitgreifenden Veränderungen durch die Layout-Veränderungen in Kraft.
Im Rahmen meiner Autorenarbeit habe ich mich daran versucht creative commons-Lizenzen für uns zu etablieren. Die von mir angeschriebenen meisten Autoren der Vergangenheit und Gegenwart haben bspw. kein Problem damit einer CC-Lizenz zuzustimmen. Im Rahmen der weiteren Erarbeitung des Layouts werde ich eine prominente Kennzeichnung der Inhalte gemäß CC-Lizenzen von möglichst allen Medien fördern.
Mit den anderen Piraten habe ich das vergangene Jahr gerne zusammen gearbeitet und bin gespannt darauf wie sich der kommende Vorstand zusammensetzt und gespannt vor allem darauf wie er aus der Reihe der Aktiven unterstützt wird.“

Der ehemalige Schatzmeister Matthias Söhnholz.

Er erklärt in freier Rede, wie es zu seinem Ausscheiden kam und fasst zusammen, dass er unter lobenswerter Mithilfe von Martin R. Unterstützerunterschriften zur Wahlvorbereitung sammelte und an Infotischen wiederholt mitarbeitete.

Beisitzer des Vorstandes, Andreas Schelper.

Er verliest seinen angefertigten Bericht:

„Der Rückblick auf mein politisches Jahr steht natürlich auch ganz im Zeichen der Kommunalwahl. Die Vorbereitungen waren für uns eine organisatorische Herausforderung. Dies gilt sowohl für die mit dem Wahlantritt einher gehenden bürokratischen Hindernisse, als auch für den Wahlkampf selbst. Wir benötigten aufgrund unserer fehlenden Erfahrung zwei Wahlversammlungen. Während die erste Aufstellungsversammlung im großen Rahmen statt fand, wurde die aus stratigischen Gründen durchgeführte zweite Versammlung, an der ich nicht teilnehmen konnte, nicht so stark besucht.

Ich übernahm die Leitung der ersten Wahlaufstellungsversammlung. Die Einladungen zu dieser Versammlung habe ich auch ausgedruckt, eingetütet, bei der Post frankiert und versendet. Im Rahmen dieser Versammlung konnten auch von Beauftragten der Landespartei Vertreter für den Bereich des Landkreises Northeim aufgestellt werden.

Die Kommunikation zwischen der Partei und dem Wahlamt lief zunächst vollständig über Martin Rieth. Einige Wochen vor Ende der Einreichungsfrist der Unterstützungsunterschriften und sonstigen Listen habe ich dies von ihm für den Bereich des Landkreises Göttingen übernommen. Dies war deswegen so unkompliziert möglich, weil Martin bis zur Übergabe ganz hervorragende Vorarbeit leistete.
Bei der Aufstellung des Wahlprogrammes habe ich mich in den Bereichen Wirtschaft (gemeinsam mit Werner Gundelach) und Tierschutz eingebracht. Einige weitere Texte aus dem allgemeinen Wahlprogramm (Querschnittsthemen, Regionalisierung) stammen ebenfalls aus meiner Feder. An dieser Stelle möchte ich Meinhart ganz herzlich dafür danken, dass er das Programm und auch die Plakate mit höchster Professionalität hergestellt hat. Werner Gundelach gebührt hinaus Dank dafür, dass wir viele Plakatständer bei ihm lagern durften. Auch hat er die Idylle seines Landwohnsitzes dafür hergegeben, unser kleines Wahlkampfviedo zu produzieren. Zur Organisation der Produktion des Werbespotes habe ich ebenfalls beigetragen.

Bei so viel Selbstbeweihräucherung ist es wichtig zu erwähnen, dass ich nicht der Typ des Straßenwahlkämpfers bin. Meine Präsenz sowohl an den Infoständen als auch bei den weiteren Aktionen (Piratenschiff, Bank) ist daher durchgängig schwach gewesen. Mein Ding ist eher die „Internetpartei“. Ich habe die meisten Artikel auf der Internetseite des Kreisverbandes erstellt und das Kommunalwahlprogramm grafisch und textlich an das WordPress-Blogsystem angepasst, das seinerzeit lief. Auch rühme ich mich meiner regelmäßig hohen Teilnahmezahl an den Piratentreffen (Stammtisch). Vor der Kommunalwahl habe ich an drei Abenden die Briefkästen meiner Nachbarschaft mit Pirateninformationen (besser: Wahlkampfmaterial) beglückt.

Von Anfang 2011 bis Oktober habe ich das Postfach der Piratenpartei regelmäßig geleert. Ich bedanke mich bei Erich Wutschke, dass er mir diesen Posten abgenommen hat.

Die Einladungen für die Mitgliederversammlung, deren Tagesordnung von mir, Meinhart, Martin Rieth, Erich Wutschke und Tobias Schleuß verfasst wurde, habe ich ebenfalls gedruckt, eingetütet, zur Post getragen und versandt.
Während Meinharts urlaubsbedingter Abwesenheit habe ich (ohne entsprechendes Mandat) sämtliche Emaileingänge auf vorstand(ätt)piratenpartei-goettingen.de bearbeitet, beantwortet oder an einen besseren Ansprechpartner weitergeleitet.“

6. Kassenbericht

Erich Wutschke stellt in gebündelter Form die Entwicklung des Guthabens dar.
Bank:

0577,60 € Anfangsbestand

– 3185,54 € Ausgaben

+ 2823,00 € Einnahmen

0215,06 € Endbestand

Kasse:

040,52 € Anfangsbestand

– 188,34 € Ausgaben

+ 197,82 € Einnahmen

050,00 € Endbestand

Bestand:

215,06 € Bank

+ 050,00 € Kasse

265,06 € Summe zum 15.11.2011

Besonders geht Erich auf die Kosten des Wahlkampfes (2282,83 €) und die Einwerbung von Spenden (759,48 € durch 3 Spender) ein. Mit dem Hinweis auf die 2013 bevorstehende Bundestags und Landtagswahl Niedersachsen ermahnt er spendenbereit zu sein. Auf eine Hilfe vom Landesverband kann wohl gehofft werden. Eine ähnliche Höhe wie zur vergangenen Kommunalwahl (1600 €) könne in Form von Sachleistungen erwartet werden. Jedoch seien deutlich größere Unkosten zu erwarten, wenn wir im ganzen Landkreis (in dann drei Wahlbezirken Duderstadt, Göttingen und Hann. Münden) antreten werden.

Es wird besprochen in welcher Form anonyme Spenden an die Piraten möglich sind oder toleriert werden. Negativ wird sich über den Vorschlag geäußert, wenn ein Pirat auf sich Spenden vereinigt und sie dann unter seinem Namen einzahlt. Meinhart Ramaswamy gibt bekannt, dass es bislang nicht üblich sei Namen von Kleinspendern (unter 1000 €) an die Öffentlichkeit weiter zu geben.
Martin R. bringt ins Gespräch den Aktiven die Mitgliedsbeiträge zu erlassen. Meinhart regt an diesen Vorschlag doch an die Bundes- oder Landespartei zu stellen. Kritisch wird bemerkt, dass der Bericht des Kassenprüfers eine unbescheinigte Buchführung des Schatzmeisters „bis Ende des Jahres“ ausstellt. Es wird sich geeinigt darauf, dass nur eine Datumsungenauigkeit voliegt.

7. Offene Diskussion zu den Tätigkeitsberichten:

keine Diskussion.

8. Entlastung des Vorstandes:

  • Einstimmig.

8a. Trennung von Amt und Mandat.

Martin R. erklärt, dass er ein schlechtes Gefühl hätte, wenn er gleichzeitig im Vorstand und Mandatsträger wäre.
Kristoff K. erwähnt, dass die Personaldecke zu dünn zum Aussieben sei.
Johannes R. sagt, dass Mandatsträger ruhig Beisitzer sein dürften.
Tobias S. meldet sich und gibt an, dass er eine Doppelbelastung sehe, eine Vereinbarkeit solle aber bestehen bleiben; wobei Mitarbeit auch anders möglich sei.
Martin R. deutet an, dass seiner Erfahrung nach vakante Posten angegeben werden sollten und sich dann die Menschen finden, die schüchtern sind und sich nicht vorher meldeten.
Meinhart widerspricht damit, dass aktuelle Erfahrung mit dem 2. Vorsitzenden zeige, dass das nicht immer zu guten Ergebnissen führe. Eine Vereinbarkeit solle bestehen bleiben und im Einzelfall könne entschieden werden. Das Amt des Beisitzers böte sich an, weil das ein flexibeler Posten sei.

Werner G. erklärt, dass „wir wachsen wollen“, dennoch sei Ämterhäufung zu vermeiden.

Von Jens B. wird eingeworfen, dass die Diskussion zu nichts führe.
Martin R. formuliert den Antrag, dass Personen nicht in Stadt/Kreis/Land und kommunal gleichzeitig arbeiten dürfen.
Meinhart bittet um Präzisierung. Der Vorstand solle für Mandate kandidieren dürfen.

Martin R. stellt den sinngemäßen Antrag „Mandatsträger dürften keine Ämter in der Partei innehaben.“

  • Der Antrag findet keine Mehrheit.

9. Vorstandswahlen

Der Wahlleiter, Torsten Bartels aus Hildesheim, wird gewählt und erklärt das Prozedere.

  • Zur Wahl des 1. Vorsitzenden steht Meinhart K. Ramaswamy und wird ohne Gegenstimme gewählt (14 Ja/1 Enthaltung/0 Nein)
  • Zum 2. Vorsitzenden wollen sich Werner Gundelach, der die Wirtschaftskompetenz stärken will, und Sebastian Westendorf, der sich um Mitgliederwerbung kümmern will, wählen lassen.
    Die Wahl geht mit 8 Ja für Werner, 5 Ja für Sebastian und 2 Enthaltungen aus.
  • Zur Wahl des Schatzmeisters wird nur Erich Wutschke aufgestellt und mit 13 Ja/0 Enthaltungen/2 Nein gewählt.

Katharina Simon wird neues Mitglied und hat bei der Beisitzerwahl das aktive und passive Wahlrecht. Der Wahlleiter fragt, ob Beisitzer gewählt werden sollen. Dies wird bejaht und die Vorschläge eingeholt.

  • Alle Vorschläge (Jens Dähler und David Eickelmann einstimmig, Johannes Rieder 13 Ja, Katharina Simon 14 Ja, Sebastian Westendorf 9 Ja) werden gewählt.

Die neu gewählten Mitglieder des Vorstandes nehmen die Glückwünsche der Anwesenden entgegen.

13. TOP entfällt, weil keine Anträge eingehen.

14.

Meinhart berichtet über das Vorhaben des Landesverbandes Niedersachsen mehrere Parteitage abzuhalten. Davon wird einer in Nienburg, zwecks guter Erreichbarkeit, abgehalten. Er stellt auch heraus, dass Wahlen vor Ort gewonnen würden und appelliert an die Mandatsträger durch gute Arbeit positiv aufzufallen.
Andreas will zur Vorbereitung der Wahlen Wahlbereichsbeauftragte auswählen. Möglicherweise würden die, weil interessiert und eingearbeitet, später identisch mit Direktkandidaten sein. Für Hann. Münden möchte Johannes R. Wahlbereichsbeauftagter sein. Martin R. für Göttingen und Eckehard S. (in Abwesenheit, aber vertreten durch Martin R.) für Duderstadt.

15. Verschiedenes

Infostände sollen laut Stimmungsbild auch in der kalten Jahreszeit stattfinden.

Die Piraten-Bank steht bei Werner G.

Tobias S. wünscht sich einen Termin, um örtlich und zeitlich getrennt von der Kreispartei Fraktionsarbeit vorbereiten zu können.

Meinhart erklärt auf die Frage wann der Stammtisch stattfinden soll, dass nur ein verlässlicher Termin, wie bisher der Montag, alle potentiellen Besucher erreichen würde. Fraktionsarbeit solle sporadisch und angekündigt stattfinden.
Auf die Frage von Martin R., wann dann Kreispolitik besprochen werden solle, antwortet Andreas: Montags 19 Uhr vor dem Stammtisch.
Sebastian wünscht sich Kontinuität beim Stammtisch und plädiert für Montage um 20 Uhr.

Martin R. erklärt, es bedarf dreier junger Piraten zur Konstituierung der Organisation „Junge Piraten“. Es wären keine Mitgliedsbeiträge fällig. Januar oder Februar könne eine Gründung angestrebt werden.

Bericht der Ratspiraten:

Es dominiert eher die Beschäftigung mit Themen die bisher nicht als „piratig“ gesehen wurden (Entschuldung durch Zukunftsvertrag). Daneben würden aber Transparenz und Faktenorientierung gelebt.
Martin R. gibt zu Bedenken, dass der nicht-öffentliche Teil von Sitzungen oftmals aus unverständlichen Gründen existiere und Platz für Kungelei biete. Andere fürchteten Öffentlichkeit. „Grüne“ entdecken „Transparenz“ in jedem Satz. Mit „Linken“ sei keine Kooperation bisher möglich gewesen.
Nachfrage: Existieren Informationen über den Zukunftsvertrag?
Antwort: Es handele sich um ein intransparentes Gebilde, deshalb sei der Oberbürgermeister aufgefordert worden, sich zu erklären und drei Anfragen wurden zum 19.12.2011 eingereicht, um die Situation zu klären. Die Anfragen seien im Piratenpad erarbeitet worden und sollen noch auf die Homepage gestellt werden.
Es wird durch Katharina angeregt, häufiger die Bürgerstunden zu nutzen, um Antworten auf unbequeme Fragen zu verlangen.
Nachfrage: Wie stehen die Ratspiraten zu abgeordnetenwatch.de?
Antwort: Abgeordnetenwatch speziell für Göttingen sei von den Piraten initiiert worden und den anderen Fraktionen die Mitarbeit angeboten worden. Es fallen für den Betreiber Ausgaben in Höhe von 100 € im Monat an. Die befürwortenden Piraten werden sich weiterhin bemühen, die angestrebten 10 Fördermitglieder zu mobilisieren.
Martin R. erklärt, dass die CDU im Rat teils nicht auf der Plattform verteten sein möchte und keine Mitarbeit anstrebe und die Linken teils bis vor kurzem keine E-Mailadressen besessen hätten. Zusammenarbeit signalisiert hat nur die SPD.
Der Start ist für Januar 2012 geplant, da alle Mandatsträger erst ausreichend informiert werden sollen.

Kreistagsbericht:

Andreas berichtet keiner Fraktion zugehörig zu sein und damit keine Geschäftsausgaben für eine Geschäftsstelle zu verfügen. Er erhalte lediglich die normale Aufwandsentschädigung. Er hat sich dem Schulausschuss angeschlossen, da rechtlich keine weitere Möglichkeit zur Mitarbeit in einem anderen Ausschuss des Kreistages besteht. Aktuelle Themen der Kreistagsarbeit seien die Regionsbildung. Es wurden bislang drei Anträge eingereicht, die die Mitarbeit im Kreisausschusses betreffen und die IT-Sicherheit. Sämtliche Anträge sowie Berichte über Ausschuss und Kreistagsarbeit können auf der Seite www.piratenpartei-goettingen.de nachgelesen werden.

Er bittet um Mithilfe. Andreas bedankt sich besonders bei Erich für dessen Mitarbeit.

Werner bittet darum Ausschüsse zu besuchen.

00:05 Uhr Sitzungsschluss

5 Kommentare zu “Protokoll des Kreisverbandstag 2011

  1. Sachsnet

    danke endlich, wenn auch vorläufig. Die letzten gut gemeinten Frage:

    Wozu habt ihr im Menu, hier links und oben, Hyperlinks zu Protokoll wenn man da nichts findet. http://www.piratenpartei-goettingen.de/kreisverband/protokolle

    Ich habe das von euch vor ~18 Stunden veröffentlichte Protokoll via PiratenNDS – Facebook – mit Link via Networkblogs gefunden – hier nicht warum?

    Grüße auch an meinen „Freund“ Martin – wie er schreibt auf eurer ML und nein ich möcht nicht – wie fälschlicherweise von ihm behauptet Mitglied werden.

    bürokratische Grüße

    • Hallo Sachsnet,

      auf dem anderen Diskussionszweig hatte ich bereits erwähnt, dass Du das Protokoll nur findest, wenn Du auf der linken Seite im unteren Bereich den Punkt „Protokolle“ anklickst. Warum es im oberen Berich nicht funktioniert, ist noch nicht klar. Ich habe unsere IT-Experten schon gebeten, das Problem zu ergründen. Wir „arbeiten“ alle ehrenamtlich (= unprofessionell) in dem Sinne, dass wir nicht garantieren können, dass die WordPress-Einstellungen sofort repariert werden.

      Die Entscheidung, dass das Protokoll nicht auf der Startseite erscheint, habe ich getroffen. Ich halte es zu textlastig. Für die Inhalte wird sich in erster Linie eine sehr stark an unsere Organisation interessierte Person erwärmen können. Auf unserer Startseite passt das meiner Meinung nach nicht.

      Dass Martins Einschätzung Deines Interesses an uns zur Zeit wohl nicht mit Deiner Einschätzung kongruent liegt, bedauere ich sehr. Es ist gut zu wissen, dass Du unsere Liste liest.

      Grüße,
      Andreas

    • Moin Moin Sachsnet,
      stimmt, Sorry, ich hatte dich verwechselt, da noch jemand anderes dein Pseudonym verwendet.

  2. Sachsnet

    Ok fassen wir zusammen:

    Oben im Menu „Protokolle“ nix
    Linkes Menu bei Navigation „Protokolle“ nix
    Linkes Menu bei Kategorie „Protokolle“ Treffer

    Das ihr euch „Gesund“ geschrumpft habt und deshalb Power fehlt – kein Gedanke
    unprofessionelle Grüße

  3. Sachsnet

    Unter Protokolle des Kreisverbands (linkes Menu) http://www.piratenpartei-goettingen.de/category/protokolle/protokolle_kreisverband ist dies das letzte was erschien.

    Bequeme Grüße

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