Pressemitteilung

Göttinger Piraten holen Abgeordnetenwatch in die Stadt

Pressemeldung, Göttingen, 02.02.2012
Seit heute, Dienstag, 31. Januar, gibt es auf der weissen Fläche Niedersachsens einen hellen Punkt dort wo Göttingen ist. Als erste Kommune in Niedersachsen wird Göttingen bei abgeordnetenwatch.de aufgenommen. Göttinger Wähler können ihren gewählten Vertretern nun endlich einheitlich und unabhängig öffentliche Fragen stellen.
Bei einer Antwortquote von 80%, ist die Chance eine Antwort zu bekommen sehr gut.
Seit wir in den Räten von Göttingen vertreten sind, bemühen wir uns um bessere Transparenz und Bürgernähe. Da Abgeordnetenwatch beides bietet, haben wir uns um die Einführung in Göttingen bemüht.„, sagt Initiator Johannes Rieder vom Vorstand des Piraten-Kreisverbandes.
Im Unterschied zu der CDU-Ratsgruppe haben die anderen Fraktionen schnell den Betreibern zu den notwendigen Kontaktdaten verholfen.

Im stetigen Austausch mit Parlamentwatch e.V., den Betreibern des mit dem Deutschen Engagementpreises 2011 ausgezeichneten Projekts, wurde die Umsetzung für Göttingen verwirklicht. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes werden Spenden in Höhe von 100 Euro im Monat je vertretener Kommune benötigt. Diese seien am besten durch 10 Fördermitglieder abzudecken.
Weil die offene und öffentliche Kommunikation zwischen Wählern und Gewählten für Transparenz unentbehrlich ist, erhoffen die Initiatoren, „dass möglichst viele Göttinger Bürger dieses Projekt aktiv nutzen und unterstützen„, ergänzt Rieder.
Die drei Mandatsträger Andreas Schelper (Kreistag), sowie Martin Rieth und Dr. Tobias Schleuß (beide im Rat der Stadt) freuen sich auf die neue Art des Gesprächs mit dem Bürger. Während ihrer bisherigen Arbeit haben die Mandatsträger bereits festgestellt, dass in Göttingen zahlreichen Menschen der direkte Draht zu den Abgeordneten fehlt und ihre sehr unterschiedlichen Anliegen deswegen nicht kommunizieren. „Viele Fragen eignen sich hervorragend, um auf abgeordnetenwatch.de öffentlich erörtert und entwickelt zu werden„, betont Rieth.

2 Kommentare zu “Göttinger Piraten holen Abgeordnetenwatch in die Stadt

  1. franzmueller

    Sehr gut!
    Gilt das auch für die Ortsräte oder nur für den Stadtrat?

    • Ich habe genau diese Frage damals an abgeordnetenwatch (AW) auch gestellt. Hier die Antwort:
      Die Ortsräte sind derzeit nicht geplant, grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen, sollte jedoch wegen der geringen Reichweite nicht mit hoher Priorität behandelt werden.

      Ich denke, dass angesichts der noch nicht mal vollständig vertretenen Landtage und der bisher nur vereinzelt vertretenen Kommunen, die Ortsräte tatsächlich ein zu gewagtes Projekt darstellen würde. Aber das ist natürlich alles eine Frage des Erfolgs. Wie stark werden jetzt die kommunalen Gremien von Bürgern befragt? Wird die nötige Anzahl Förderer bzw. Fördergeld erreicht? Sowas …

      Ich sach 42, Martin Rieth

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