Um

Natur-, Tierschutz, Umwelt und Energie

geht es im heutigen Teil unseres Wahlprogrammes.

Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!
Natur gehört Allen!

In Sachen Natur und Umwelt ist unser Landkreis vielseitig und abwechslungsreich. Dieser Zustand muss erhalten bleiben. Die Region hat große Potentiale, bezüglich erneuerbarer Energien. Diese Potentiale wollen wir ausbauen und nutzen. Zur Vermeidung von neuen Stromtrassen sind dezentrale Lösungen zu entwickeln.

 

Bedenken in der Bevölkerung können nur durch Transparenz überwunden werden. Die Vorteile von dezentralen Einrichtungen der Energieversorgung werden deutlich gemacht werden. Das beste Beispiel dafür ist in unserem Landkreis das Bio-Energie-Dorf Jühnde. Dezentralen Lösungen, die unsere Region stärken geben wir den Vorzug gegenüber Lösungen, die massiv in Natur und Umwelt eingreifen.

Ehrliche Politik
Offenheit im Rat- und Kreishaus

Die PIRATEN unterstützen den Wunsch der Tierschützer eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen einzuführen. Die Tierschutzbehörde (Veterinäramt für den des Landkreises und die Stadt) werden wir beauftragen, einen Tierschutzbericht zu erstellen, in dem detailliert die Regelungen zum Tierschutz (Fundtiere) in den einzelnen Gemeinden dargestellt und diese auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Die Verbände (Bund gegen den Missbrauch der Tiere, Katzenhilfe, Tierschutzverein, BUND, Nabu) werden wir beteiligen.

 

In einigen Gemeinden im Landkreis werden Massentierhaltungen (Schweinemastanlagen) betrieben. PIRATEN lehnen industrielle
Fleischproduktion ab und werden Planänderungen, die den Bau von Massen-Mastanlagen ermöglichen, ablehnen.

Landwirtschaft
Die Piratenpartei wird den Absatz der lokalen landwirtschaftlichen Produkte unterstützen. BIO betrifft nicht nur die Schadstoffbelastung im Endprodukt. Wir werden die Dezentralisierung der Vermarktung voran bringen. Kurze Lieferwege gehören dazu sowie auch faire Entlohnung. Das Schaffen von lokalen Kreisläufen und lokalen Produktmarken können gegebenenfalls durch bundesweite Anerkennung zur nötigen Akzeptanz geführt werden.

Hier einige Beispiele:

  1. Eine Qualitätsauszeichnung für Restaurants, welche bis zu 80% der Nahrungsmittel aus einem lokalen Umkreis beziehen. (reg.I.O.)
  2. Schaffung einer Marke (ökoBIO) – Wenn das Produkt nicht nur Schadstoffarm (BIO) produziert wird, sondern auch lokal, ökologisch und fair gehandelt wird.
  3. Erzeugung von Energie aus Lebensmitteln oder Biomasse (Raps, Mais) geht unseres Erachtens den falschen Weg. Die Verwertung von Biomassen-Abfall zur Erzeugung von Treibstoffen kann aber sinnvoll sein.

Erneuerbare Energien
Atomstrom.
Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, welche Risiken von Atomkraftwerken ausgehen und welche fatalen Folgen ein GAU mit sich bringt. Göttingen liegt nahe dem Atomkraftwerk Grohnde und ist im Falle eines GAUs direkt betroffen. Die Piratenpartei Göttingen setzt sich für einen schnellen und dauerhaften Umstieg auf erneuerbare Energien ein; dabei soll die dezentrale Energieversorgung gefördert werden. Für Bürgerinnen und Bürger soll der Kreis Göttingen eine von Stromkonzernen unabhängige Energieberatungsstelle einrichten.
Atomstromausstieg.
Verträge, die der Kreis und die Stadt Göttingen mit Atomkraftwerksbetreibern geschlossen haben, sind transparent und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar zu prüfen. Auch rechtliche Verfahren hat Göttingen nicht zu scheuen, wenn sie die Chance auf einen schnellen Ausstieg aus dem Atomstrom bieten.
Alternative Stromversorger.
Auch bei Ökostromanbietern sollte der Rat immer die Möglichkeit haben, auf Tarifänderungen reagieren zu können. Verträge dürfen daher nie über eine Legislaturperiode hinaus abgeschlossen werden.

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