Baggersee Kommunalpolitik Göttingen Kreispolitik Göttingen PiratenPlanet Pressemitteilung Presseschau Umweltpolitik

Rosdorfer Baggersee: Piraten stellen sich nach rot-grüner Kritik hinter CDU-Kandidat Theuvsen

BaggerseeDie Göttinger Piraten stellen sich nach der Kritik von SPD und Grünen hinter den CDU-Landratskandidaten Ludwig Theuvsen. Der Kreisverband der Piratenpartei wirft Landrat Bernhard Reuter (SPD), SPD und Grünen Handlungsunfähigkeit vor sowie Unvermögen, mit unterschiedlichen Akteuren am Verhandlungstisch Kompromisslösungen auszuarbeiten.

SPD und Grüne verweisen in ihrer Reaktion auf Ergebnisse von Diskussionen im Kreistag. Die Piraten kritisierten jedoch bereits 2015 die schlechte Qualität dieser Debatten als rein emotional geführt und unsachlich. Die entscheidenden Argumente waren nicht stichhaltig und es ist kein Wunder, dass sowohl Linke als auch CDU heute ergebnisorientiert nach vorne sehen.

Francisco Welter-Schultes (2016)»Diese Debatte beruhte nicht auf Sachargumenten, sondern hatte eher den Charakter eines heillosen Tohuwabohu«, so Francisco Welter-Schultes, Spitzenkandidat der Piraten für die Ratswahl.
»Wütende Sozialdemokraten und Grüne warfen Eckhard Fascher Unredlichkeit vor und behaupteten, er verhalte sich wie ein unartiges Kind. SPD und Grüne kamen in der Debatte nicht zu ernstzunehmenden und tragfähigen Ergebnissen.«

So war im Ausschuss behauptet worden, der Südteil habe einen durchgehenden Schilfgürtel und das Baden könne aus Gründen des Naturschutzes nicht erlaubt werden. Der Schilfgürtel ist jedoch seit jeher durch Badeeinstiegsstellen unterbrochen.
Ferner wird bis heute das Verbot im Südteil des Sees mit der Gefahr durch den Baggerbetrieb im Nordteil begründet – der Unsinn dieses Arguments liegt auf der Hand. Im Süden ist der Baggerbetrieb schon seit vielen Jahren beendet. In vielen Seen wird gleichzeitig gebaggert und an anderer Stelle gebadet, so wie beispielsweise in der Northeimer Seenplatte. Selbst in der Weser bei Bremen darf in 100 Meter Abstand von Baggeranlagen gebadet werden.

Einzig das von der CDU-Fraktion hervorgebrachte Argument der Eigentumsfrage war in dieser Debatte stichhaltig. Ludwig Theuvsen müsste sich als CDU-Landratskandidat jedoch Unprofessionalität vorwerfen lassen, würde er nicht alle maßgeblichen Akteure in seiner Kompromissfindung berücksichtigen. Durch die Ausarbeitung des Lösungsvorschlags, die diesen Bedenken selbstverständlich Rechnung trägt, hat er seine Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Dana Rotter (2016)»Leistung in einer Demokratie bemisst sich auch nach Faktoren wie Kompromissbereitschaft, dem Einbeziehen eines möglichst breiten Spektrums gesellschaftlicher Gruppen und der Fähigkeit, auf dem Verhandlungsweg individuelle und pragmatische Lösungen auszuarbeiten«, ergänzt Dana Rotter, ebenfalls Ratskandidatin.
»Ludwig Theuvsen zeigt, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Bernhard Reuter (SPD) steht eher für eine Politik nach Gutsherrenart, bei der die Wünsche vieler Bürger und kleinerer Parteien unberücksichtigt bleiben und die sozialen Belange zweitrangig sind.«

0 Kommentare zu “Rosdorfer Baggersee: Piraten stellen sich nach rot-grüner Kritik hinter CDU-Kandidat Theuvsen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.