Kreispolitik Göttingen PiratenPlanet Pressemitteilung

Piratenpartei Göttingen für Umnutzung leerstehender Laden- und Büroflächen.

Die Piratenpartei Göttingen begrüßt den Vorschlag der SPD-Ratsfraktion, leerstehende Ladenflächen zu Wohnungen umzunutzen. [1] »Es freut mich zu hören, dass wesentliche Punkte meines Wahlprogramms von der SPD aufgegriffenwerden«, so die ehemalige Oberbürgermeisterkandidatin der Göttinger Piraten Katharina Simon. [2] In ihrem Wahlprogramm fragte Simon »Was braucht diese Stadt? Spekulationsobjekte mit den dazugehörigen Heuschrecken? Brauchen wir immer mehr Geschäfte? Oder ist eine Stadt auch zum Leben da? Und zum Wohnen? Sollten wir nicht lieber die Leerstände in der Innenstadt in Wohnraum umwandeln, Spielplätze erhalten statt Beton-“Spielsituationen” schaffen (…)«

Wahlplakat mit der Aufschrift:
Thematisch passendes Wahlplakat „Bezahlbare Mieten statt hohe Renditen“ der Piraten aus Meerbusch

»Es ist schön zu sehen, dass die SPD nach achtJahren als regierende Kraft zumindest dem Ansatz nach ein wenig soziale Verantwortung zeigt.- Und sei es auch nur, dass sie Ideen von uns Piraten aufgreift. Gute Ideen sind ja bekanntlich zum Kopieren da«, so Simon.

An günstigem Wohnraum herrscht in Göttingen seit Jahren Mangel. Statt der sozialen Verpflichtung nachzukommen, allen Einkommensschichten bezahlbares Wohnen in Göttingen zu ermöglichen, wurden in den vergangenen Jahren der Fokus auf hochpreisige Prestigebauten gelegt. [3] Einige dieser Projekte, wie zuletzt das Quartier am Leinebogen, [4] stellten sich recht bald als schlecht kalkulierte städtebauliche Fehlgriffe heraus.

Zugleich gibt es in Göttingen neben ungenutzten Ladenflächen auch viele leerstehende Bürogebäude, wie das Fernmeldegebäude an der Weender Straße oder das Tonollo-Gebäude. Diese sollten aus Sicht der Piraten ebenfalls auf eine mögliche Nutzung als Wohnraum geprüft werden.

Die Erfahrung, dass andere Parteien ihre Vorschläge übernehmen, ist den Göttinger Piraten nicht neu. Erst vor kurzem bediente sich die CDU/FDP-Gruppe im Kreistag an einer Anregung des Piraten-Kreistagsabgeordneten Andreas Schelper zur Nutzung von Wasserkraft im Landkreis. [5] »Es ist natürlich schön, wenn Inhalte übernommen werden«, so Schelper.»Anständig wäre es gewesen, im Rahmen des Antrages auf die Herkunft der Idee hinzuweisen.«

Pressemeldung vom 01. August 2014

0 Kommentare zu “Piratenpartei Göttingen für Umnutzung leerstehender Laden- und Büroflächen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.