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Piraten schlagen Flüchtlingswohnheim am Groner Tor vor

Pressemitteilung des Kreisverbandes, 23.10.2015

Die Göttinger Piraten bringen den Bau eines vorübergehenden Flüchlingswohnheims auf dem Gelände des geplanten Hotel-/Sparkassenkomplexes am Groner Tor ins Spiel. Dazu bereitet die Ratsfraktion derzeit einen Antrag an den Stadtrat vor.

Der schnelle Bau von Flüchtlingsunterkünften in allen Stadtvierteln hat angesichts der dramatischen Herausforderungen im Zuge der zunehmenden Zuweisungen eine höhere Priorität als der Bau eines Hotels oder eines Sparkassenverwaltungsgebäudes.
Das Gelände am Groner Tor könnte mit einem Wohnheim in Modulbauweise nach dem Modell Zietenterrassen sehr schnell bebaut werden. Sollte es in einigen Jahren nicht mehr gebraucht werden, ließe es sich wieder abbauen, um dann den geplanten Hotel- und Sparkassenkomplex auf dem Grundstück zu errichten.

Brache am Groner Tor, Oktober 2015. Das Grundstück ist ausreichend erschlossen, um zügig ein Wohnheim in Modulbauweise zu errichten.

2016 soll nach Angaben des Sozialdezernats vom vergangenen Dienstag die Zahl der Flüchtlinge in Göttingen von derzeit unter 1000 auf 2800 steigen. Wohnheime in allen Stadtvierteln werden dringend gebraucht.

»Die Stadt sollte mit Hotelbetreiber und Sparkasse Gespräche aufnehmen. Ziel sollte sein, dass diese ihre Planungen vorerst ruhen lassen und sich stattdessen daran beteiligen, die Aufgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung zu bewältigen«, so Ratsmitglied Meinhart Ramaswamy.
»Wir sind strikt dagegen, Sporthallen zu belegen, wenn hier in vergleichsweise kurzer Zeit funktionsfähiger Wohnraum geschaffen werden kann. Ein neues Hotel hat nicht oberste Priorität

Im Zuge des Flüchtlingszustroms ist jüngst durch Bundesgesetzgebung das Baurecht geändert worden, damit Kommunen schneller auf die Herausforderungen reagieren können. Die sich dadurch ergebenden Möglichkeiten sollten hier genutzt werden.

Am Groner Tor kommt hinzu, dass die Planung der Verkehrsflächen derzeit noch nicht abgeschlossen ist und von daher noch nicht feststeht, wo genau die Gebäude überhaupt hingebaut werden dürfen. Zudem wurde am vergangenen Mittwoch (21.10.2015) ein Bürgerbegehren hierzu eingereicht, welches derzeit auf Zulässigkeit geprüft wird.
Um ein Flüchtlingswohnheim in Modulbauweise auf dem Grundstück zu errichten, ist es nicht nötig, den vorhandenen Verkehrsraum zu überbauen.

Die Piraten würden es daher begrüßen, wenn Hotel und Sparkasse die vorübergehende Nutzung des Grundstücks für diesen Zweck von sich aus der Stadt anbieten würden.

3 Kommentare zu “Piraten schlagen Flüchtlingswohnheim am Groner Tor vor

  1. Die Gegend um das Groner Tor ist ja super für Flüchtlinge geeignet. Verkehrslärm und Kraftfahrzeuge allenthalben. Da atmet mach förmlich die Willkommenskultur durch die Nase. Gegenüber in der Schlüpferburg können die sich gleich mit den aktuellen designerdrogen versorgen, damit sich die Traumata abschwächen. Einzig Eure Sorgen um die armen Amphibien in diesem Gebiet müssten es gewesen sein, die Euch von dem aberwitzigen Vorschlag hätten abhalten sollen. Peinliche Nummer, das.

    • amigo§ Pate

      im kleineren Beton-Klotz zahlt die 1-Million.Strafen-Agentur zum Partei.staatlichen Löhne.drücken bei gegen null-Fördern ~ 12,50 warm pro qm. Da es kann für Asyl.Bewerber gegenüber (in Polizei Nähe) nicht soo schlecht sein. Und die beAmteten Banker samt gesponsert Cumpannen verzocken -Papier-Geld nicht.
      Auch beim U$.raub.Kapitalismus Immobilien Swap Betrug gabs eine Billionen Kröten-Wanderung … auf die Konten weniger. -ohne NS’A LänderVerräter 2013

  2. In einer Stadt gibt es Verkehrslärm und Häuser, die an vielbefahrenen Straßen liegen. Die Mieten sind trotzdem hoch. Ich selber habe jahrelang in einem Haus an der Groner Landstraße gewohnt, wenige Häuser weiter von Nummer 9. Es ist nicht menschenunwürdig, in der Göttinger Innenstadt zu wohnen.

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