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PIRATEN für mehr Personal in der Flüchtlingsarbeit

Pressemitteilung des Kreisverbandes, 07.04.2015

Die von Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) angekündigte Einstellung von drei zusätzlichen Sozialarbeitern für die Flüchtlingsarbeit ist nach Ansicht der PIRATEN zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem allerdings weitere folgen müssen.

Die Personaldecke in der Flüchtlingsbetreuung muss angesichts der absehbaren zusätzlichen Herausforderungen deutlich aufgestockt werden. Für die dezentral untergebrachten Flüchtlinge fordert die PIRATENPARTEI Göttingen einen Schlüssel von mindestens 1 zu 75, für die geplanten Wohnheime einen Schlüssel von 1 zu 50.

Luftballons
Welcome Refugees: Melbourne, Australien 2012. Foto: Takver.

Neben der reinen Sozialarbeit halten die PIRATEN es für dringend nötig, eine übergeordnete Koordinationsstelle für alle ehrenamtlich tätigen Helfer einzurichten.

»Die Willkommenskultur in der Stadt Göttingen darf sich nicht ausschließlich auf die Ehrenamtlichen, die einzelnen Migrantenselbstorganisationen und einige empathische Mitarbeiterinnen beschränken«, fordert Ex-Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Simon.

»Die Stadt hat einen deutlich stärkeren Beitrag zu leisten als bisher anvisiert. Das gilt auch für die geplanten Wohnheime auf den Zietenterrassen und im IWF«, ergänzt Ratsmitglied M. Ramaswamy.

Die PIRATEN treten zudem für ein verbrieftes Recht der Flüchtlinge ein, eigene Dolmetscher und Unterstützende zu allen ihren Terminen im Rathaus mitnehmen zu können.

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