PiratenPlanet Pressemitteilung

PIRATEN-Aktion zum Hanftag 16. Mai

Pressemitteilung des Kreisverbandes, 15.05.2015

PIRATEN-Aktion „Mehr Hanf wagen“ am Samstag 16.5. um 12.00 Uhr am Gänseliesel

Canabis
Am Samstag 16.5. findet um 12.00 Uhr auf dem Marktplatz am Gänseliesel eine Aktion der PIRATEN unter dem Motto „Mehr Hanf wagen“ zur Legalisierung von Hanf statt. Die PIRATEN werden dort kleine Tütchen mit Nutzhanfsamen als Vogelfutter verteilen.

Die Aktion reiht sich ein in die bundesweit stattfindenden Aktionen zum Global Marijuana March (Hanftag). An den vergangenen zwei Wochenenden haben in über 20 Städten Deutschlands etwa 6000 Menschen für eine Legalisierung von Hanf demonstriert. Am Samstag 16.5. ist fast gleichzeitig um 13 Uhr eine Veranstaltung in Berlin geplant.

https://hanfverband.de/global-marijuana-march-2015-liste-der-teilnehmenden-staedte

Die Polizei reagierte bislang zumeist entspannt, mit einer Ausnahme: in Stuttgart wurden am 2. Mai bei einer von 500 Teilnehmern besuchten Hanftag-Veranstaltung über 200 Tütchen mit Nutzhanfsamen von der Polizei beschlagnahmt, die als Vogelfutter verteilt werden sollten. Die Stuttgarter PIRATEN wollten damit zeigen, wie vielseitig Hanf verwendbar ist.

Die Tütchen, die in Göttingen verteilt werden, stammen aus Stuttgarter Restbeständen. Damit soll auch ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden mit PIRATEN-Stadtrat Stefan Urbat, der am 2. Mai Nutzhanfsamen als Vogelfutter verteilt hatte und gegen den nun eine Strafanzeige vorbereitet wird.

http://www.piratenpartei-stuttgart.de/vogelfutter-loest-panik-bei-der-polizei-aus

Nutzhanfsamen sind ganz legal im Handel als Vogelfutter erhältlich. Das Aussäen ist jedoch verboten, auch wenn diese harmlose Sorte kaum als Droge verwendet werden kann. Begründet wird das Verbot damit, dass Nutzhanf den Cannabis-Rauschmittelpflanzen ähnlich sieht.

Die PIRATEN setzen sich in ihrem Parteiprogramm für ein Umdenken in der Drogenpolitik ein und fordern, Anbau und Konsum von Cannabis nicht mehr länger zu kriminalisieren. Die PIRATEN stehen für eine pragmatische und vorurteilsfreie Suchtpolitik, in der Aufklärung über Suchtgefahren, Schutz von Nichtkonsumenten, Eigenverantwortung, Jugend- und Verbraucherschutz im Vordergrund stehen.

Marihuana sollte legal angebaut und verkauft werden können – und zwar unter staatlicher Kontrolle, aus Gründen des Verbraucherschutzes.
In Uruguay wurde 2013 eine entsprechende Regelung beschlossen. Auch in mehreren US-Bundesstaaten wurde Cannabis inzwischen legalisiert. Immer mehr Länder ziehen die Konsequenzen aus einer gescheiterten Drogenpolitik.

Aus diesem Grund erklären sich die Göttinger PIRATEN auch solidarisch mit der Göttinger Gruppe „Einige Autonome Blumenkinder“ und begrüßen, dass inzwischen auch aus der CDU Stimmen öffentlich werden, das wenig zielführende Cannabis-Verbot aufzuheben.

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