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Kunstquartier: Jury lässt hässlichen Betonklotz gewinnen

Die Göttinger Piraten haben schon in einem sehr frühem Stadium der Kunstquartier-Planung die Zusammensetzung der von SPD und Grünen eingesetzten Wettbewerbsjury als unausgewogen kritisiert. Durch das ausgesprochen schlechte Ergebnis, mit dem anscheinend nur die Verwaltung, SPD und Teile der Grünen zufrieden sind, sehen sich die Piraten in ihrer zuletzt am 24. April geäußerten Kritik bestätigt.

Von Anfang an hatten die Göttinger Piraten gefordert, die Bevölkerung in die Entscheidung mit einzubeziehen, wie das Gebäude aussehen soll, das an der Düsteren Straße mit öffentlichen Fördermitteln gebaut wird. Die CDU, die heute Krokodilstränen über die schlechte Jury-Entscheidung vergießt, lehnt es jedoch nach wie vor ab, die Bevölkerung an den Entscheidungen zu beteiligen. Stattdessen wird dem Rot-Grün dominierten Stadtrat alleine das Feld überlassen.

Meinhart Ramaswamy»Wir schätzen es so ein, dass der Bevölkerung durchaus eine Mitentscheidung ermöglicht werden könnte, und dass dies eine Erhöhung der Qualität der Vorschläge bei solchen Wettbewerben zur Folge hätte«, so Meinhart Ramaswamy, Mitglied des Stadtrates.

»Hier wäre eher eine Architektur zu erwarten, die das Fachwerkensemble aufgreift, und nicht einen Betonklotz dazwischenpresst.«

Es wäre mindestens notwendig gewesen zu ermitteln, bei welcher Art von Architekturstil welcher Einfluss auf die touristische Attraktivität zu erwarten wäre. Genau diese wichtigen Punkte hätten schon von vornherein in die Wettbewerbsbedingungen hineingeschrieben werden müssen. Die Vorgänge zeigen, dass SPD und Grüne immer noch nicht den hohen touristischen Attraktivitätswert der Innenstadt erkannt haben.

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