Martin Rieth PiratenPlanet Pressemitteilung

Kommunale Dienste Göttingen (KDG) repariert IT-System im Rathaus nach Crash ohne Datenverlust

Am Wochenende um den 7. August 2016 kam es zu einem gleichzeitigen Ausfall mehrerer Sicherheitskontrollen im Rechenzentrum der Kommunalen Dienste Göttingen (KDG). Dies zog in der Folge einen teilweisen Totalausfall der IT-Infrastruktur im Neuen Rathaus nach sich. Die Mängel konnten inzwischen wieder behoben werden, erfreulicherweise ohne dass es zu nennenswerten Datenverlusten kam.

Die Piraten zeigen sich positiv angetan von der Leistung der KDG. Alle Rettungs-Prozeduren für den digitalen Ernstfall haben zeitnah und erfolgreich ein digitales Desaster im Rathaus vermieden.
Die beschriebenen Vorfälle sind selten, treten aber in Rechenzentren immer wieder mal auf. Klimaanlagen fallen aus, Festplatten und elektronische Bauteile versagen. Mittels Sensoren werden rund um die Uhr alle Systeme überwacht und bei Unregelmäßigkeiten sofort Nachrichten an Administratoren versendet sowie Datensicherungen konstant durchgeführt. Die Datenhaltung wird von Beginn an redundant betrieben, dennoch kann es immer wieder passieren, dass eine Reihe von Sicherheitssystemen gleichzeitig versagt.

Solch ein System schnell und wie hier ohne Datenverlust wieder verfügbar zu machen, ist leider in keiner Weise so selbstverständlich, wie man hoffen möchte. Solche Fälle enden allzu oft in wochenlangem Daumendrücken, dass hochbezahlte Datenretter die Daten wieder herstellen können. Nicht zu selten enden solche Vorfälle auch in gravierenden Datenverlusten.

Die Hochverfügbarkeit der KDG noch weiter auszubauen, um in Zukunft bei ähnlichen Fällen die Ausfallzeiten noch kürzer zu gestalten, halten die Göttinger Piraten für zu teuer und dem Bedarf nicht angemessen. Was in den vergangenen Tagen geleistet wurde, verdient Anerkennung für solide Vorbereitung und Anwendung der Notfallpläne.

Nach diesem Crash haben die Piraten ein gutes Gefühl für die weitere Sicherheit der Datenbestände der Göttinger Verwaltung. Die Wahl, einen Großteil der Rathaus-IT auf die KDG auszulagern und nicht auf Billiganbieter zu setzen, hat sich nach Ansicht der Piraten bewährt.

»Ich empfehle der KDG, den Fall und dessen Lösung umfassend zu dokumentieren und letztlich als Case Study für Werbezwecke in ihr Portfolio für andere Kommunen aufzunehmen«, so Martin Rieth, Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion und IT-Experte.

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