Einladung PiratenPlanet

Kandidat/in zur Wahl eines/r Oberbürgermeister/in gesucht.

Liebe Piraten und politisch Interessierte,
parallel zur Europawahl findet am 25. Mai 2014 in der Region eine kleine Kommunalwahl statt: Eine ganze Reihe von Gemeinden wählen ihre Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister neu. Unter anderem steht in Göttingen die Neuwahl des Oberbürgermeisters an.
Ein Wahlplakat aus Bayern.
Wahlplakat aus Bayern.
Aus diesem Anlass lädt euch der Vorstand der Piratenpartei Göttingen herzlich zur Aufstellungsverammlung ein. Gesucht wird ein Piratenkandidat oder eine Piratenkandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters.
Zeit: Montag, 20. Januar 2014 ab 19 Uhr
Ort: Transparenzzentrum, Lange Geismarstraße 11, 37073 Göttingen
Achtung: Wahlberechtigt sind NUR Piraten, die auch bei der Oberbürgermeisterwahl im Mai selbst wahlberechtigt sind, also ihren ersten Wohnsitz in Göttingen haben!
Auch mehrere Gemeinden im Landkreis – unter anderem Duderstadt, Dransfeld, Münden, Bovenden – wählen einen neuen Bürgermeister. Wir bitten alle potentiellen Kandidaten und Kandidatinnen, ihre Bewerbung um eine Kandidatur möglichst frühzeitig bekannt zu geben! Das ermöglicht den Wählerinnen und Wählern, sich auf die Wahl und die Kandidatenbefragung vorzubereiten – und wir vom Vorstand erfahren außerdem, ob wir noch weitere Aufstellungsversammlungen im Landkreis organisieren dürfen und müssen.
Vorläufige Tagesordnung:
19 Uhr: Beginn der Akkreditierung
20 Uhr: Beginn der Aufstellungsversammlung
  • Vergabe der Tagungsämter
  • Wahl einer Versammlungsleiterin
  • Wahl eines Protokollanten
  • Wahl einer Wahlleiterin
  • Vorstellung der Kandidaten
  • Wahl
Viele Grüße,
im Auftrag des Vorstand der Piratenpartei Göttingen
Salam Mahdi
Update 8. Januar 2014:
Der Twitterhastag ist auf Vorschlag von @Strucki_NDS: #OBGoe

PS: Die aktuellen Fassungen der einschlägigen Gesetze findet ihr auf der Internetseite der Nds. Landeswahlleiterin unter:

8 Kommentare zu “Kandidat/in zur Wahl eines/r Oberbürgermeister/in gesucht.

  1. Martin Rieth

    Moin, Vielen Dank für die Einladung.

    Bei der OB-Wahl in Göttingen geht es nicht um eine zu erreichende Prozentquote und daraus faolgende Anzahl an Sitzen, sondern um den EINEN Kandidaten mit den meisten Prozenten. Daher bitte ich bei den Überlegungen zur Aufstellung eines Kandidaten auch die Möglichkeit miteinzubeziehen, ob es für Göttingen nicht letztendlich besser sein kann, Siegfried Lieske (OB-Kandidat der Grünen und aktueller Dezernet für Jugend, Schule und Ordnung) von Seiten der Piratenpartei zu unterstützen. Die Grünen haben eine reale Chance und wir, Piraten, haben gar keine Chance. 2-3% Piraten für die Grünen, könnten hier entscheiden wie viel SPD-Hinterzimmerpolitik wir für die nächsten 5 Jahre in Göttingen haben wollen.

    Falls es für die Tagesordnung noch nicht zu spät ist, bitte ich die Frage ob eine Teilnahme mit eigenem Kandidaten den Zielen der Piraten für Göttingen entgegenkommt als TOP voran zu stellen und vorher die Eignung bzw. Vereinbarkeit von Lieske mit unseren Zielen zu hinterfragen. So dass wir dessen Positionen als OB bei der Diskussion kennen.

    Vielen Dank, ich sach 42, Martin Rieth
    (Fraktionsvorsitzender der Piraten Ratsfraktion im Rat der Stadt Göttingen)

  2. Falls für diesen Termin noch ein/e Versammlungsleiter/in gesucht wird, stünde ich zur Verfügung, sofern dies gewünscht wäre.
    Es hat Spaß gemacht, Eure KMV zu leiten, vielen Dank nochmal für dieses Vergnügen.

  3. Möglicherweise fragen euch die Grünen auch noch, genau aus diesem Grund. Ich habe mal ein paar Wahlanalysen gemacht, die beiden letzten OB-Wahlen 1999/2006 und die Kommunalwahlen in Relation. Könnte ich bei Interesse im Detail vorstellen, mit Grafiken und hübschen Karten. Wichtigstes Ergebnis ist, dass sich aus den zeitnahen Kommunalwahl-Prozenten der Parteien ziemlich gut voraussagen lässt, welche Kandidaten wieviele Stimmen zu erwarten haben.
    Ein gemeinsamer CDU-FDP-Kandidat würde nach dieser Rechnung auf etwa 28-29 % der Stimmen kommen, die SPD-Kandidaten kamen beide Male auf genau 41,3 % im 1. Wahlgang – damit blieben für Lieske nur etwa 25 %, vor allem, wenn im grün-alternativen Spektrum noch weitere Kandidaten antreten und je 2-3 % auf sich verbuchen (Linke bekommt 3 %). Die Grünen hatten bei der OB-Wahl bislang immer weniger Stimmen bekommen als bei Ratswahlen. Bei der Stichwahl die Auswahl zu haben zwischen CDU und SPD ist keine so nette Aussicht.
    Andererseits, wenn ihr verzichtet, eine eigene Kandidatin aufzustellen, würde sich vielleicht anbieten, Lieske dafür so Art Bedingungen zu stellen. Beispielsweise etwas in Richtung auf mehr Bürgerbeteiligung, Elemente direkterer Demokratie, oder auch einen längst fälligen Wechsel in der immer weniger zeitgemäßen Verkehrspolitik der Stadt. Radfahrern per Schild das Überfahren roter Ampeln nachts von 0-6 Uhr zu erlauben, oder sowas.
    Lieben Gruß – Francisco

  4. Bei der Wahl zwischen Ökodiktatur, Genossenfilz und konservativer Langeweile ist der Gedanke, es den anderen Wählerinnen und Wählern überlassen zu haben, behaglich.

    • Dann geh wenigstens ungültig wählen. So kannst du dich dann von den Faulen und Ahnungslosen distanzieren. Die genannte Gemütlichkeit hast du dann immernoch.

  5. Ich sehe das mit den Grünen ja selber kritisch, sonst würde ich ja nicht bei euch auflaufen. Aber wenn ich mich politisch engagiere, möchte ich auch etwas erreichen. Es gibt so viel, was man hier verbessern könnte, erst recht angesichts einer sich so dermaßen arrogant und dilettantisch gebenden Stadtverwaltung. Da ein bisschen Sand im Getriebe zu spielen, oder vielleicht sogar sowas wie Impulse zu geben, warum denn nicht. Man kann es doch versuchen.

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