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Kandidatenportraits: Friederike Buch

KandidatenHallo zusammen! Ich heiße Friederike Buch (kurz: Frie) und kandidiere für die PIRATEN im Ostviertel für den Stadtrat und in Duderstadt für den Kreistag.
Mit meinen 23 Jahren bin ich die jüngste Kandidatin und bin damit eine Stimme der „jungen Generation“, vor allem der Studenten. Für mein Studium bin ich aus meiner Heimatstadt Bornheim (bei Bonn) nach Göttingen gezogen, um an der Georg-August-Universität zu studieren, nämlich Linguistik, inzwischen im Master. Ich bin ein Details und Logik liebender Mensch, und ich sehe mich in vielen Dynamiken als kritisches Korrektiv.

Friederike Buch (2016-2)Das von den PIRATEN angestrebte, für ein Jahr gewählte Studierendengremium auf Stadtebene, das die Interessen der Studenten in der Kommunalpolitik vertreten soll, ist mir ein besonderes Anliegen. Studenten leben in Göttingen oft am Rest der Bevölkerung vorbei und nehmen am regionalen politischen Geschehen kaum teil, während sie sich jedoch sehr für bundespolitische Themen stark machen. Das zeigt, dass „die Jugend von heute“ alles andere als meinungslos und unpolitisch ist — allein die kommunalen Strukturen erschweren die Teilhabe der Studenten an der Gestaltung der Göttinger Kommunalpolitik.

Neben meinem Studium bin ich ehrenamtlich in der Evangelischen Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland e.V. sowie in deren bundesweiten Dachverbänden tätig, wobei ich selbst nicht religiös bin. Dort kämpfe ich für einen Erhalt der Vielfalt der Jugendarbeit, während man leider beobachten muss, dass in unserer Gesellschaft sowohl von Seiten der Kirche als auch des Staates gerne Gelder zu Ungunsten der Arbeit mit jungen Menschen gestrichen werden. Angesichts der zunehmenden Perspektivlosigkeit von Jugendlichen in einer sich wandelnden Gesellschaft würde ich mich, wenn ich gewählt würde, stets für Entwicklungsfreiräume für junge Menschen einsetzen. Eine sich weiter industrialisierende Gesellschaft darf Arbeitslosigkeit nicht demoralisieren, sondern muss stattdessen freie Entfaltung in Ehrenamtlichkeit und Projektstrukturen fördern.

Ich habe Göttingen als einen wunderschönen Ort mit historischer Altstadt und vielen lieben Menschen und als ausgezeichneten Studienstandort kennengelernt. Auf einen Rheinländer wie mich jedoch wirkt Göttingen wie abgeschottet vom Rest der Welt. Ich trete für einen Ausbau des ÖPNV als auch des Bahnfernverkehrs ein. Besonders in den Abend- und vor allem Nachtstunden muss man zwischen Göttingen und Hannover bzw. Göttingen und Kassel mit der Bahn reisen können, wenn man das kulturelle Programm Kassels und Hannovers genießen möchte. Das ist derzeit ohne eigenen PKW schwer möglich — für mich ein Armutszeugnis in Sachen Infrastruktur! Zudem ist das idyllische Göttinger Umland derzeit mit Bussen auch nur mäßig angebunden. Wen wundert da noch die Landflucht? Mein allergrößter Traum ist eine Straßenbahn, die von Bovenden durch Göttingen nach Rosdorf fährt. Sie würde Rosdorf und Bovenden als Wohnorte attraktiver machen, besonders für Studenten ohne PKW, und würde der Göttinger Wohnungsknappheit etwas entgegensetzen. Ein modernes ÖPNV-System muss außerdem fahrscheinfrei gestaltet werden.

Es gibt keine progressivere Partei als die PIRATEN. Wählt uns!

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