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Kandidatenportraits: Daniel Isberner

KandidatenHallo du, der du dich zufällig (oder vielleicht auch absichtlich) hierher verirrt hast. Mein Name ist Daniel Isberner und ich trete im Wahlbereich 1 (Oststadt) für den Göttinger Stadtrat an und im Wahlbereich 9 (Gieboldehausen/Gleichen/Radolfshausen) für den Kreistag Göttingen.

Von Beruf bin ich Schriftsteller. Ich schreibe vornehmlich Science-Fiction Romane, aber auch ein bisschen Fantasy. Hin und wieder kommt auch mal eine Kurzgeschichte für eine Anthologie dabei heraus oder ein Text für den amerikanischen Lizenznehmer von BattleTech (einem Tabletop-/Rollenspiel) – wenn man hier jetzt maßlos übertreiben wollen würde, um es gut klingen zu lassen, dann wäre ich also International gut verknüpft …

Daniel Isberner (2016)Für die Piratenpartei bin ich derzeit als Beisitzer im Göttinger Kreisvorstand, habe in der Vergangenheit aber auch schon im Bayerischen Landesschiedsgericht gesessen und durfte mich dort mit den Problemen herumschlagen, die im Zuge der Bundestagswahl 2013 aufgekommen sind. Man könnte mich also wohl als krisenerprobt und standfest betrachten – oder auch nur als ein klein wenig wahnsinnig. Zugegebenermaßen würde das auch die Berufswahl erklären.

Seit ich nach Göttingen gekommen bin fällt mir immer wieder auf, wie verquer hier die Verkehrsplanung zu laufen scheint. Seltsame Radwegsführungen und Ampelschaltungen sind mir von Beginn an ins Auge gesprungen. Was mir, nach acht Jahren in Würzburg ebenfalls immer wieder ins Auge springt: In Göttingen gibt es so gut wie keine öffentlichen Mülleimer außerhalb der Innenstadt und auch die Stadtreinigung ist eher selten unterwegs. Hier wird am falschen Ende gespart! Eine saubere Stadt ist ein absolutes Muss für Mensch und Tier und es kann nicht sein, dass dies seit Jahren von den Parteien im Stadtrat ignoriert wird.

Im Landkreis habe ich mich zuletzt stark für den Reiterhof in Waake eingesetzt, weil es nicht sein kann, dass nach fünfundzwanzig Jahren (in denen sich niemand an dem Hof gestört hat) eine Landkreismitarbeiterin dessen Schließung bewirken kann, ohne dass es dafür einen vernünftigen Grund gäbe. Der Hof wäre für Viehzucht genehmigt gewesen, aber die dort gehaltenen Pferde sind angeblich eine so starke Geruchsbelästigung, dass der Hof geschlossen und ganze Existenzen vernichtet werden sollen. Das ist hanebüchener Unsinn.

Wir machen uns Sorgen um die Landflucht in die Städte, aber ausgerechnet die Dinge, die die Jugend in den Landkreis und aus den Städten herausziehen sollen geschlossen werden? Weil vor fünfundzwanzig Jahren jemand vergessen hat, eine Genehmigung einzuholen, Pferde statt Vieh zu halten (die er damals übrigens sofort und ohne Probleme bekommen hätte).

Niedersachsen ist ein Pferdeland! Wer will, dass das so bleibt und im Landkreis Göttingen reiten lernen will, der wählt Piraten.

Wenn jemand Pressemitteilungen der letzten Zeit etwas verfolgt hat, wird womöglich gemerkt haben, dass ich immer dann darin zu Wort kam, wenn es darum ging direkt und unverblümt zu Wort zu kommen. Ich komme immer dann dran, wenn es nötig ist, auf die normalen politischen Gepflogenheiten zu verzichten und klipp und klar zu sagen, dass jemand Scheiße baut (ein sehr regelmäßiger Scheißebauer wäre der aktuelle Landrat, Bernhard Reuter (SPD), der auch den Schwachsinn mit dem Reiterhof zu verantworten hat). Ja, ich sehe auch hier an dieser Stelle nicht ein, dass ich ein Blatt vor den Mund nehmen soll und werde das auch im Stadtrat und Kreistag nicht tun. Politik braucht Ehrlichkeit und kein dummes Geschwafel.

Wer das will, der wählt am 11. September Piraten.

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