Die Hoffnungen, dass das Oberverwaltungsgericht den Beschwerden gegen den Beschluss des Göttinger Verwaltungsgerichtes der Familien Krasniqi-Osmani stattgibt, haben sich heute zerschlagen.
Jedoch hat das Gericht darauf hingewiesen, dass das Verwaltungsgericht Göttingen im Hauptverfahren seine Position noch ändern könnte.

Herr OB Köhler hat die Abschiebung bis zum Bescheid des Oberverwaltungsgerichtes ausgesetzt.

Daher wäre es ein menschlicher Zug, jetzt diese Möglichkeit den Familien zu erhalten und die Abschiebung weiter verbindlich auszusetzen, damit die Familien und vor allem die 13 Kinder nicht in ständiger Angst vor einem Polizeieinsatz leben müssen.

„Herr Köhler greifen sie das durch eine klares Bekenntnis zu Kinderrechtskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention auf und helfen Sie der Familie jetzt konkret“ ,
bittet Dr. M. Ramaswamy von der Piratenfraktion.

Bisher blieb unberücksichtigt, dass die jetzige Situation ursächlich auf eine fehlerhafte Beratung der Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Göttingen zurück geht.
Somit trägt die Verwaltung der Stadt ein erhebliches Maß an Mitverantwortung an der jetzigen Situation.

Die Kinder und Heranwachsenden sollen aus ihrem eigenen Lebenskreis herausgerissen und damit ihrer eigenen geistigen, sozialen und bildungsmäßigen Entwicklung jeder positiven Lebenschancen abgeschnitten werden, die Göttingen ihnen bisher geboten hat.