Göttinger PIRATEN begrüßen Geothermie-Untersuchungen der Universität

Die Göttinger PIRATEN begrüßen das Vorhaben der Göttinger Universität, den geologischen Untergrund auf seine Eignung für geothermische Nutzung erneut zu untersuchen. Die letzten derartigen Untersuchungen liegen ein Jahrzehnt zurück und legten damals den Schluss nahe, dass sich Geothermie in Göttingen vielerorts nicht besonders gut nutzen lasse. Doch die damals ermittelten Daten sind inzwischen veraltet, die Technik weiter fortgeschritten.

 

Foto: Geothermie - Heiße Quellen auf Island
Geothermie – Heiße Quellen auf Island

Die Universität möchte klären, in welchem Ausmaß Erdwärme bei der künftigen Energieversorgung von Universität und Universitätsmedizin eine Rolle spielen könnte. Diese gehören zu den größten Energieverbrauchern der Region. Jahr für Jahr werden Ende Dezember zahlreiche Uni-Einrichtungen für mindestens zwei Wochen geschlossen, weil die Heizkosten kaum noch bezahlbar sind.
Die PIRATEN begrüßen die neuen Untersuchungen und die Einbeziehung von fachlicher Kompetenz und Know-How unter anderem im Geowissenschaftlichen Zentrum, diese Messungen durchzuführen.

»Die Universität und dort besonders die geowissenschaftliche Fachrichtung leistet durch dieses anerkennenswerte Geothermie-Projekt einen spannenden Beitrag zur Energiewende, einer der wichtigsten Aufgabenstellungen unserer heutigen Generation«, so Niels-Arne Münch, Vorsitzender und energiepolitischer Sprecher des PIRATEN-Kreisverbandes.

Sollte es möglich sein, bei der künftigen Energieversorgung der Universität Erdwärme in nennenswertem Umfang einzubinden, könnte sich der Verbrauch an fossilien Energieträgern spürbar reduzieren und die Energieversorgung dezentraler organisieren lassen. Nebenbei würde dies nicht nur der Universität auf lange Sicht Geld sparen, sondern die Hochschule würde gleichzeitig zu einer weiter sinkenden Nachfrage nach fossilen Energieträgern beitragen und mittelbar auch einen Beitrag zu niedrigeren Energiepreisen allgemein leisten.

Pressemitteilung vom 11. Februar 2015

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