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Für den Rückbau von Asphaltwegen im Göttinger Wald

In einem Antrag der Piraten-Ratsfraktion zur Ratssitzung am 15. April 2016 soll die Verwaltung gebeten werden zu ermitteln, wie viele Straßen und Wege im Göttinger Wald derzeit noch mit einer Asphaltdecke versehen sind und ob diese noch gebraucht werden.

Der Göttinger Wald ist Naturschutzgebiet. Asphaltstraßen belasten die Natur und es ist in Naturgebieten üblich geworden, dass die Asphaltdecken dann, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, nach und nach abgefräst und die umweltschädlichen Bestandteile fachgerecht entsorgt werden.

Die Wege im Göttinger Wald wurden vor vielen Jahren mit Asphaltdecken versehen, als die Militäranlagen auf den Zietenterrassen noch existierten. Als die Militärs Göttingen den Rücken kehrten, hinterließen sie die asphaltierten Wege der Natur und den nachfolgenden Generationen als belastendes Erbe.

Asphaltierter Waldweg am Sengerfeld im Naturschutzgebiet Göttinger Wald
Asphaltierter Waldweg am Sengerfeld im Naturschutzgebiet Göttinger Wald, 11. Mai 2015.

»Unseren Kindern bringen wir bei, Orte in dem Zustand zu hinterlassen, in dem wir sie vorgefunden haben. Dieser Grundsatz gilt für die gesamte Gesellschaft. Für den Göttinger Wald trägt die Stadt die Verantwortung, woraus sich diese Aufgabe ergibt«, so der Fraktionsvorsitzende Martin Rieth in der Begründung des Antrages.

Zunächst sollen die asphaltierten Wegstrecken vermessen und die Kosten ermittelt werden. Danach soll im Ausschuss darüber beraten werden, wie damit umgegangen werden soll.

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