Ein Franke, der unter dem Namen „Florens“[1] schreibt, hat mit einer Nachricht in die niedersächsische Aktivenliste der Piraten für Bluthochdruck unter den Piraten in Göttingen und Umgebung gesorgt.

Comic von Nina Paley, CC-BY-SA, Übersetzung, Redaktion Kaperbrief Berlin
CC-BY-SA: Nina Paley, Übersetzung: Redaktion Kaperbrief Berlin

Er schlägt vor, den nächsten Programmparteitag in Göttingen zu veranstalten. Können wir das schaffen? Dies und die Vorbereitungen auf die Kommunalwahl wird uns beim nächsten Piratentreffen am Montag, 23.05.2011 um 20.00 Uhr im APEX (Burgstraße 46, 37073 Göttingen) beschäftigen. Fühlt Euch eingeladen. Zuspruch, Unterstütungsangebote aber auch Schmähkommentare können – soweit rechtlich zulässig – über die Kommentarfunktion in die Diskussion eingebracht werden. Wenn Du diesen Artikel auf der Startseite liest, kannst Du Dir den QR-Code und die Fußnote unter dem Verweis [Mehr lesen] anzeigen lassen.
Um es vorsorglich alle Interessenten wissen zu lassen: Ob der Kreisverband sich auf eine mögliche Ausschreibung bewerben wird, ist völlig offen. Dieser Artikel ist ein erster Linie eine Einladung und nicht mit dem Vorstand abgestimmt.

QR-Code für das Piratentreffen am 23.05.2011 in Göttingen
QR-Code für das Piratentreffen am 23.05.2011 in Göttingen

 

[1] http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=51378, 18.05.2011 (Da sein Vater dem Beitrag nach in Göttingen lebt, könnte es ein Exil-Franke sein)

4 Kommentare zu “Bundesparteitag der Piraten 2011 in Göttingen?

  1. Moin!

    Mit skeptischer/realistischer Meinung bin ich an die BPT 2011.2 Frage für Göttingen ran gegangen. In Anbetracht der Kommunalwahl 2011 am 11. September haben wir alle hier einen Berg an Arbeit vor uns liegen.

    Es gibt ein paar Punkte die (meiner bescheidenen Meinung nach) berücksichtigt werden sollten:

    Hallenkosten (soweit ich weiß, 350€ oder 250€ pro Tag, je nach dem, ob wir als kommerziell gelten oder nicht),

    Termin (soll vor der KWNDS sein),

    Orgateam (konstituiert sich bis dahin ein erfahrenes Team aus ehemaligen Orga-Mitgliedern?),

    Unterstützung aus den Nachbarländern Hessen, Thüringen und NRW (die keine Kommunalwahlen haben)

    Was meiner Meinung nach für ein BPT in Göttingen spricht:

    Zentrale Lage, sehr gute Anbindung durch A7, ICE,

    relativ günstige Übernachtungsmöglichkeiten (ggü. z.B. größeren Städten wie Hannover, Frankfurt usw).

    Außerdem wären die reinen Stadthallenkosten unschlagbar günstig (erst mal ohne Catering gerechnet). Heidenheim hatte Hallenkosten von etwas mehr als 16.000€. Für den Preis bekämen wir vermutlich sogar die Lokhalle.

    Stadt-Anbindung durch ÖPNV ist sehr gut. Von der JH kommt man zu Fuß zur Stadthalle!

    Na ja, die absolut unschlagbare Presse, die wir dadurch erhalten werden. Vor allem lokal. Ok, kommt darauf an, ob positive Nachrichten oder negative ;) – je nachdem, wie der Programmparteitag abläuft. Aber lokal würde den Menschen eindeutig klar werden, dass die Piraten eine reale Partei zum Anfassen ist.

    Dinge, die ich nicht einschätzen kann:

    Hat die Stadthalle gute Internet-Anbindung für Streams?

    Welche freien Termine gibt es?

    Heidenheim hatte acht lokale Orga-Team-Mitglieder bei der Bewerbung angegeben, dazu wurde um Helfer aus der Partei gebeten. War das eine realistische Anzahl?

    Dinge die dagegen sprechen würden

    Wenn wir nicht mindestens acht Leute (wie aus der Bewerbung Heidenheim) zusammenbekommen, wird es mMn unrealistisch.

    ———————–

    Ich denke Unterstützung aus Northeim (ohne das größer abzusprechen) gibt es bestimmt.

    Hier noch der Link zur Heidenheimer Bewerbung für den vergangenen BPT 2011.1: Bewerbung Heidenheim zum BPZ 2011.1

    Beste Grüße von den Northeimer Piraten,
    Aljoscha.

    • Hi Aljoscha Rittner,

      die Stadthalle ist wesentlich teurer. Die Preisliste liegt mir vor (PDF Stand 03/09) und es kommt mindestens eine Null hinter die 250€ wenn man den großen Saal mietet. Bei parlamentarischer Bestuhlung bringt man 450 Menschen unter. Die gesamte Stadthalle (Ganzes Haus) zu mieten liegt bei 5000€ pro Tag. Hinzu kommen Kosten wie Einlasspersonal, Brandsicherheitswache (ja, heist so), Tische, Stühle, etc.

      Es wird auf die ursprüngliche „Idee“ _Lokhalle_ nicht eingegangen.

      Das Thema Bundesparteitag vor Kommunalwahl ist wie das Thema Geschäftsstelle ->handgemacht von ein paar Parteisoldaten und reine Beschäfftigungstherapie.

      In Anbetracht der Tatsache das man es bis dato nicht schafft ein paar orange T-Shirt (protokolliert->Simon kümmert sich, wie auch JuPis-Thema) zu besorgen, kann ich mir nicht vorstellen das ausser verbalem Elan in der Richtung BPT vor KWNDS in GÖ etwas gestemmt wird.

      Habe die Ehre
      Uli

      • Hi Uli!

        Danke für die belastbaren Zahlen. Die Preisinfos, die ich hatte, waren aus einem Zeitungsartikel – so sieht das doch gleich realistischer aus.

        In der ML hatte ich auch schon Zweifel an der möglichen Größe des Saales geäußert – weil es schon bei reiner Bestuhlung schon recht knapp ist. Es macht mMn nur Sinn, wenn man einen kompletten Saal hat, in den alle rein passen.

        Lokhallenpreise habe ich auch keine, man müsste mal nachfragen, komplett liegt es aber so bei 10k€+/Tag für Sportveranstaltungen. Da ist bestimmt mehr drin, als man haben möchte. Vielleicht hast Du noch was zur Idee Lokhalle?

        Ob und wie man ein Orga-Team zusammen bekommt, würde ich jetzt nicht mit Totschlag-Argumenten wie „Beschäftigungstherapie von Parteisoldaten“ vorbelegen. Wenn man sich mit dem Thema widmet, sollte man zumindest in der Evaluation neutral an die Sache heran gehen. So demotiviert man ehrlich engagierte Menschen, die sich bestimmt nicht nachsagen lassen möchten, nur für Therapiezwecke mit der Sache beschäftigen zu wollen.

        Beste Grüße,
        Aljoscha.

      • Ich gebe Aljoscha bedingungslos recht, dass sich Göttingen als Tagungsort eignet.
        Personell bin ich aber nicht überzeugt, dass wir ein solches Ereignis von Göttingen aus stemmen können.
        Das ist jedoch auch nicht nötig. Ich kenne andere Organisationen in denen sich bundesweite Orga-Gruppen bilden und von Ortsansässigen unterstützt werden.
        Wenn der Wille bei ca. 8 Personen, wenn ich die Zahl mal aufgreifen darf, da ist, dann würde das auch was.
        Gegen meine Idee spricht aber, dass wir die Bewerbung schon ohne die zentrale Hilfestellung bewerkstelligen müssen.

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