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Abspringen ehrenamtlicher Helfer in der Flüchtlingsarbeit: Piraten fordern strenge Konsequenzen für Stadtverwaltung

FlüchtlingeDie Göttinger Piraten sehen das bedauerliche Abspringen von immer mehr freiwilligen Helfern in der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit mit großer Sorge. Es ist die unvermeidliche Konsequenz einer Entwicklung, die das Gegenteil dessen bewirkt, was in Sonntagsreden propagiert wird. Sowohl in der Voigtschule als auch in der Robert-Bosch-Breite werden vom Rathaus Absprachen nicht eingehalten und freiwillige Helfer immer mehr herausgedrängt. Freiwilliges Engagement mit Gesicht, Freude an der Arbeit und Elan wird immer mehr ersetzt durch eine gesichtslose und wenig leistungsfähige Bürokratie.

Das Ersetzen der erfahrenen einheimischen Kräfte vor Ort durch halb so viele französische Zivildienstleistende im Spendenzentrum Robert-Bosch-Breite bildet einen neuen traurigen Höhepunkt einer Entwicklung, die sich immer weiter von der Zielsetzung einer ernsthaft zu gestaltenden Integrationsarbeit entfernt. Die Piraten sehen dabei Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) in der Verantwortung, hier endlich steuernd einzugreifen.

Meinhart Ramaswamy»Das Nichteinhalten von Absprachen ist ein klares und ernsthaftes Fehlverhalten der Stadt, für das es keine Ausreden gibt. Anstatt in Sonntagsreden das freiwillige Engagement in blumigen Worten über den grünen Klee zu loben, sollte Oberbürgermeister Köhler seiner eigenen Verwaltung endlich die Leviten lesen und in strengen Worten erklären, dass es so nicht geht«, so Ratsmitglied Meinhart Ramaswamy.
»Das Abspringen ganzer Gruppen freiwilliger Helfer zu bewirken, schadet der Stadt enorm und muss konsequent Abmahnungen und Entlassungen im Rathaus zur Folge haben.«

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass das offiziell gelobte freiwillige Engagement seitens der Stadtverwaltung immer weniger gewünscht wird. Bürgerinnen und Bürger, die nichts anderes wollen als der Stadt ehrenamtlich qualitativ hochwertige Arbeit im sozialen Sektor anzubieten, werden genauso unwirsch behandelt wie solche, die gegen ein Bauprojekt protestieren.

Die Piraten werfen insbesondere der städtischen SPD vor, der Entwicklung untätig zuzuschauen und das Nichteinhalten von Absprachen durch die Stadtverwaltung als einen völlig akzeptablen Vorgang zu betrachten. Eine effiziente Integrationsarbeit, die von den Bürgern zu einem verantwortlichen Teil selbst getragen wird, ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass sich Menschen, die aus fremden Ländern zu uns gekommen sind, möglichst schnell und reibungslos in die Gesellschaft integrieren.
Wer bei jeder gesellschaftlichen Aufgabenstellung immer nur darauf setzt, dass die Bürokratie alleine alles leisten kann, ist auf einem Irrweg.

1 Kommentar zu “Abspringen ehrenamtlicher Helfer in der Flüchtlingsarbeit: Piraten fordern strenge Konsequenzen für Stadtverwaltung

  1. Welche behaupteten Absprachen wurden nicht eingehalten?
    Welche konkreten „Steuerungseingriffe“ werden gefordert?
    Der Artikel ist ohne substanz.

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