Martin Rieth

Kinder haben kein Recht auf Privatsphäre

Logo der Big Brother Award Organisation
Big Brother Award

mal was anderes nicht kommunales:

.. auf der Suche nach einem Handy für einen jungen Menschen mit nur wenig Funktion ohne Extras und Spielereien finde ich viele Angebote mit ganz anderen Zielen, ähnlich diese Seite: kinder-handy.com

Dort werden zwei Hauptpunkte angeboten:
– Kinder immer metergenau überwachen
– Bei Bedarf einfach mal alles belauschen


Das ist jetzt kein akutes Thema, aber mittelfristig, sollten wir derartige Handys und ähnliche Bestrebungen rechtlich hinterfragen und wo es geht die Rechte von Kindern auf Privatsphäre stärken.

Wie weit dürfen Eltern in die Privatsphäre ihrer Kinder einbrechen?

Natürlich wollen die Eltern ja auch nicht überwachen, sondern ihre Kinder beschützen. Und Kinder beschützen wie macht man das ? Durch möglichst lückenlose Überwachung. Fail!

Deswegen lautet die Werbezeile auch: „Das Handy für die Sicherheit ihrer Kinder.
– Wo wir auch hinsehen. Sicherheit durch Kontrolle und Überwachung. Das ekelt mich alles so an.

Umdenken – Jetzt!

Klarmachen zum Ändern.

1 Kommentar zu “Kinder haben kein Recht auf Privatsphäre

  1. schöne neue Welt…
    als ich Kind war hatte ich ein Fahrrad ganz ohne GPS-Überwachung, wenn ich telefonieren wollte, mußte ich eine Telefonzelle suchen und 30 Pfennig dabei haben.
    Und es war schön, völlig unbeobachtet und unüberwacht quer durch den Wald zu fahren, mir die Knie aufzuschlagen (ok, weniger schön), mich offline mit Freunden zu treffen und FREI zu sein.
    Das Leben ist immer ein Risiko und wir können uns und die Kinder nicht vor allem schützen.
    Ich unterstelle den Eltern, die sowas kaufen ja keine böse Absicht, nur völlige Unkenntnis darüber, was nötig ist, damit am Ende dabei selbstständig denkende und freie Menschen herauskommen.
    Auf jeden Fall ist das eine Möglichkeit das Vertrauen der Kinder schnellstmöglich loszuwerden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.