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Kandidatenportraits: Friederike Buch

KandidatenHallo zusammen! Ich heiße Friederike Buch (kurz: Frie) und kandidiere für die PIRATEN im Ostviertel für den Stadtrat und in Duderstadt für den Kreistag.
Mit meinen 23 Jahren bin ich die jüngste Kandidatin und bin damit eine Stimme der „jungen Generation“, vor allem der Studenten. Für mein Studium bin ich aus meiner Heimatstadt Bornheim (bei Bonn) nach Göttingen gezogen, um an der Georg-August-Universität zu studieren, nämlich Linguistik, inzwischen im Master. Ich bin ein Details und Logik liebender Mensch, und ich sehe mich in vielen Dynamiken als kritisches Korrektiv.

Friederike Buch (2016-2)Das von den PIRATEN angestrebte, für ein Jahr gewählte Studierendengremium auf Stadtebene, das die Interessen der Studenten in der Kommunalpolitik vertreten soll, ist mir ein besonderes Anliegen. Studenten leben in Göttingen oft am Rest der Bevölkerung vorbei und nehmen am regionalen politischen Geschehen kaum teil, während sie sich jedoch sehr für bundespolitische Themen stark machen. Das zeigt, dass „die Jugend von heute“ alles andere als meinungslos und unpolitisch ist — allein die kommunalen Strukturen erschweren die Teilhabe der Studenten an der Gestaltung der Göttinger Kommunalpolitik.

Neben meinem Studium bin ich ehrenamtlich in der Evangelischen Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland e.V. sowie in deren bundesweiten Dachverbänden tätig, wobei ich selbst nicht religiös bin. Dort kämpfe ich für einen Erhalt der Vielfalt der Jugendarbeit, während man leider beobachten muss, dass in unserer Gesellschaft sowohl von Seiten der Kirche als auch des Staates gerne Gelder zu Ungunsten der Arbeit mit jungen Menschen gestrichen werden. Angesichts der zunehmenden Perspektivlosigkeit von Jugendlichen in einer sich wandelnden Gesellschaft würde ich mich, wenn ich gewählt würde, stets für Entwicklungsfreiräume für junge Menschen einsetzen. Eine sich weiter industrialisierende Gesellschaft darf Arbeitslosigkeit nicht demoralisieren, sondern muss stattdessen freie Entfaltung in Ehrenamtlichkeit und Projektstrukturen fördern.

Ich habe Göttingen als einen wunderschönen Ort mit historischer Altstadt und vielen lieben Menschen und als ausgezeichneten Studienstandort kennengelernt. Auf einen Rheinländer wie mich jedoch wirkt Göttingen wie abgeschottet vom Rest der Welt. Ich trete für einen Ausbau des ÖPNV als auch des Bahnfernverkehrs ein. Besonders in den Abend- und vor allem Nachtstunden muss man zwischen Göttingen und Hannover bzw. Göttingen und Kassel mit der Bahn reisen können, wenn man das kulturelle Programm Kassels und Hannovers genießen möchte. Das ist derzeit ohne eigenen PKW schwer möglich — für mich ein Armutszeugnis in Sachen Infrastruktur! Zudem ist das idyllische Göttinger Umland derzeit mit Bussen auch nur mäßig angebunden. Wen wundert da noch die Landflucht? Mein allergrößter Traum ist eine Straßenbahn, die von Bovenden durch Göttingen nach Rosdorf fährt. Sie würde Rosdorf und Bovenden als Wohnorte attraktiver machen, besonders für Studenten ohne PKW, und würde der Göttinger Wohnungsknappheit etwas entgegensetzen. Ein modernes ÖPNV-System muss außerdem fahrscheinfrei gestaltet werden.

Es gibt keine progressivere Partei als die PIRATEN. Wählt uns!

Kandidatenportraits: Erich Wutschke

KandidatenMein Name ist Erich Wutschke. Ich bin Ihr Kandidat  für die Piratenpartei Göttingen im Wahlbereich 3 Grone für den Rat der Stadt und dem Kreistag. Meine Schwerpunkte sind Senioren, Sport und Menschen mit Behinderung.
Mit 59 Jahren gehöre ich zu den älteren Mitbewohnern unserer Stadt. Im Laufe der Zeit übte ich verschiedene berufliche Tätigkeiten aus. Während längerer Aufenthalte im Ausland wurde mir bewußt, dass hier selbstverständliche Gegebenheiten, in anderen Kulturen ganz anders gesehen werden. Durch die so auf verschiedenen Gebieten gesammelten Erfahrungen, bin ich der Überzeugung, dass ich den gestellten Aufgaben im Rat der Stadt bzw. im Kreistag gewachsen sein werde.

 

Erich Wutschke (2016)Zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen bedarf es in den kommenden Jahren noch weiterer Anstrengungen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Barrierefreiheit in allen Bereichen umgesetzt sein wird. Eine ständige Aufgabe der nächsten Jahre wird es desweiteren sein, die Maßnahmen, die sich aus der UN-Konvention ergeben, als selbstverständlich ins gesellschaftliche Bewusstsein einzubringen. Zur Schaffung von Barrierefreiheit, wird eine Vielzahl von baulichen Veränderungen nötig sein. Barrierefreiheit bezieht sich nicht allein auf den Baubereich. Unter Barrierefreiheit versteht man die Beseitigung aller Hindernisse, die der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben entgegenstehen. Zum Beispiel sind bauliche Voraussetzungen zu schaffen, dass Rollstuhlfahrer barrierefrei ein Wahllokal erreichen können, um dort ihre Stimme abzugeben und auch sind die Stimmzettel in der Form zu gestalten, das blinde- und sehbehinderte Menschen in der Lage sind, selbständig ihre Stimme abgeben können.

 

Der Neubau einer Trainingshalle für den Spitzensport Basketball ist zu begrüßen, da dadurch weitere Kapazitäten in anderen Hallen für den Schul- und Breitensport frei werden. Auch wenn der Spitzensport seine Berechtigung hat, setze ich meine Priorität auf die Förderung des Schul- und Breitensport. Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen sind dabei zu fördern. Auch sind die Freiwilligendienste FSJ-/BFD-Sport zu unterstützen.

 

2016-05-30-flyer-erichIm  Seniorenbereich werden eine Vielzahl von Aufgaben zu bearbeiten sein. Maßnahmen, die die Teilhabe von Senioren am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, sind zu unterstützen. Sportgruppen für Senioren dienen der gesundheitlichen Prävention und Rehabilitation. Senioren bevorzugen in der Mehrzahl in einer eigenen Wohnung zu wohnen. Eine Heimunterbringung ist für Senioren eher im Notfall vorstellbar. Für die Zukunft wird verstärkt darauf zu achten sein, dass Wohnungen behinderten- bzw. seniorengerecht ausgestattet sind. Senioren- und Pflegeheime müssen stärker einer kommunalen Kontrolle unterliegen. Die Kompetenzen der kommunalen Heimaufsicht sind zu stärken. Der Pflegeschlüssel muss eine kompetente Betreuung und Pflege ermöglichen und die Sicherheit der Bewohner – im Besonderen während der Nachtstunden – sicher stellen. Besonders im ländlichen Raum bedarf es einer Neugestaltung des ÖPNV, um die Mobilität von Senioren zu gewährleisten. Die Busse im Überlandverkehr sind behinderten-/seniorengerecht auszustatten.

 

Wollen Sie nach der Kommunalwahl noch mehr wissen, was im Rathaus passiert, dann wählen Sie die

Piratenpartei Göttingen!

Gruß
Erich Wutschke
Kandidat der Piratenpartei Göttingen
zur Kommunalwahl 2016
für den Wahlbereich 3 Grone

Kandidatenportraits: Daniel Isberner

KandidatenHallo du, der du dich zufällig (oder vielleicht auch absichtlich) hierher verirrt hast. Mein Name ist Daniel Isberner und ich trete im Wahlbereich 1 (Oststadt) für den Göttinger Stadtrat an und im Wahlbereich 9 (Gieboldehausen/Gleichen/Radolfshausen) für den Kreistag Göttingen.

Von Beruf bin ich Schriftsteller. Ich schreibe vornehmlich Science-Fiction Romane, aber auch ein bisschen Fantasy. Hin und wieder kommt auch mal eine Kurzgeschichte für eine Anthologie dabei heraus oder ein Text für den amerikanischen Lizenznehmer von BattleTech (einem Tabletop-/Rollenspiel) – wenn man hier jetzt maßlos übertreiben wollen würde, um es gut klingen zu lassen, dann wäre ich also International gut verknüpft …

Daniel Isberner (2016)Für die Piratenpartei bin ich derzeit als Beisitzer im Göttinger Kreisvorstand, habe in der Vergangenheit aber auch schon im Bayerischen Landesschiedsgericht gesessen und durfte mich dort mit den Problemen herumschlagen, die im Zuge der Bundestagswahl 2013 aufgekommen sind. Man könnte mich also wohl als krisenerprobt und standfest betrachten – oder auch nur als ein klein wenig wahnsinnig. Zugegebenermaßen würde das auch die Berufswahl erklären.

Seit ich nach Göttingen gekommen bin fällt mir immer wieder auf, wie verquer hier die Verkehrsplanung zu laufen scheint. Seltsame Radwegsführungen und Ampelschaltungen sind mir von Beginn an ins Auge gesprungen. Was mir, nach acht Jahren in Würzburg ebenfalls immer wieder ins Auge springt: In Göttingen gibt es so gut wie keine öffentlichen Mülleimer außerhalb der Innenstadt und auch die Stadtreinigung ist eher selten unterwegs. Hier wird am falschen Ende gespart! Eine saubere Stadt ist ein absolutes Muss für Mensch und Tier und es kann nicht sein, dass dies seit Jahren von den Parteien im Stadtrat ignoriert wird.

Im Landkreis habe ich mich zuletzt stark für den Reiterhof in Waake eingesetzt, weil es nicht sein kann, dass nach fünfundzwanzig Jahren (in denen sich niemand an dem Hof gestört hat) eine Landkreismitarbeiterin dessen Schließung bewirken kann, ohne dass es dafür einen vernünftigen Grund gäbe. Der Hof wäre für Viehzucht genehmigt gewesen, aber die dort gehaltenen Pferde sind angeblich eine so starke Geruchsbelästigung, dass der Hof geschlossen und ganze Existenzen vernichtet werden sollen. Das ist hanebüchener Unsinn.

Wir machen uns Sorgen um die Landflucht in die Städte, aber ausgerechnet die Dinge, die die Jugend in den Landkreis und aus den Städten herausziehen sollen geschlossen werden? Weil vor fünfundzwanzig Jahren jemand vergessen hat, eine Genehmigung einzuholen, Pferde statt Vieh zu halten (die er damals übrigens sofort und ohne Probleme bekommen hätte).

Niedersachsen ist ein Pferdeland! Wer will, dass das so bleibt und im Landkreis Göttingen reiten lernen will, der wählt Piraten.

Wenn jemand Pressemitteilungen der letzten Zeit etwas verfolgt hat, wird womöglich gemerkt haben, dass ich immer dann darin zu Wort kam, wenn es darum ging direkt und unverblümt zu Wort zu kommen. Ich komme immer dann dran, wenn es nötig ist, auf die normalen politischen Gepflogenheiten zu verzichten und klipp und klar zu sagen, dass jemand Scheiße baut (ein sehr regelmäßiger Scheißebauer wäre der aktuelle Landrat, Bernhard Reuter (SPD), der auch den Schwachsinn mit dem Reiterhof zu verantworten hat). Ja, ich sehe auch hier an dieser Stelle nicht ein, dass ich ein Blatt vor den Mund nehmen soll und werde das auch im Stadtrat und Kreistag nicht tun. Politik braucht Ehrlichkeit und kein dummes Geschwafel.

Wer das will, der wählt am 11. September Piraten.

Kandidatenportraits: Francisco Welter-Schultes

KandidatenMein Name ist Francisco Welter-Schultes, ich bin 50 Jahre alt und kandidiere als Spitzenkandidat der Göttinger Piraten zur Ratswahl auf der Position 1 im Wahlbereich 5 Innenstadt.

Mein Spezialgebiet ist die Bau- und Verkehrspolitik. Beruflich arbeite ich als Zoologe und bin dort als Experte für Weichtiere Mitglied in der Zoologischen Nomenklaturkommission, einer Art Oberstes Gericht für die wissenschaftliche Tiernamensgebung. Ich spreche acht Sprachen und meine Hobbies sind Laufsport und Wikipedia-Artikel schreiben.

Nach 1983 war ich jahrelang bei den Grünen in Schleswig-Holstein aktiv, ab 1991 in der Grünen Hochschulgruppe der Uni Göttingen.
Francisco Welter-Schultes (2016)Nachdem ich Anfang 2014 nach ausnehmend schlechten Erfahrungen in der Ratspolitik insbesondere im Umgang mit den Bürgern im umstrittenen IWF-Bauprojekt einsehen musste, dass keine der drei großen Parteien in einer angemessenen Weise Respekt vor der eigenen Bevölkerung zeigt und Bürgerbeteiligung dort nicht so interpretiert wird, wie ich es bislang verstanden hatte, habe ich mich entschieden, bei der Piratenpartei mitzuarbeiten. Bürgerbeteiligung heißt für mich, dass die Bürger gefragt werden, dass daraus ein Ergebnis ermittelt und das dann umgesetzt wird.

2012 gelangten die Pläne zur Bebauung des IWF-Geländes an die Öffentlichkeit. Seitdem habe ich mich zunächst für 2 Jahre in der Nonnenstieg-Bürgerinitiative für die Interessen der Anwohner des nördlichen Ostviertels eingesetzt, später auch im Verein Stadt und Planung Göttingen e.V.

2013 habe ich für das IWF-Gelände eine Wohnanlage in Hundertwasser-Architektur entworfen. Sogar Hundertwassers Architekt Heinz Springmann aus Esslingen hatte sich bereiterklärt, sich in Göttingen für dieses Projekt zu engagieren.
Es scheiterte leider daran, dass die SPD-Ratsfraktion sich dagegen aussprach. Schade, sonst hätte Göttingen heute ein Hundertwasserhaus.

2016-08-10-flyer-fwsDie Ende 2014 von OB Köhler getroffene Entscheidung, die kurz vorher sanierten IWF-Gebäude nachzunutzen und 200 Flüchtlinge dort unterzubringen, war richtig.
Was nur wenige wissen: das war hart erkämpft. 100 Bürger reichten Anfang 2014 über 1000 Seiten Einwände gegen das übertriebene Bauprojekt ein und legten ein halbes Jahr das Rathaus lahm. Erst dann gab die Stadt nach.

In der Verkehrspolitik liegt in Göttingen einiges im Argen. Hier wurde 40 Jahre lang die Zeit verschlafen. Es geht nicht darum, dass eine Ampel versehentlich Rot-Gelb-Gelb leuchtet, es geht um viel grundätzlichere und ernsthaftere Fragen.
Ich fahre selbst Fahrrad, habe keinen Führerschein und wundere mich seit meiner ersten Woche in Göttingen, wie wenig die Göttinger Radverkehrs-Infrastruktur mit den enorm hohen Nutzungsgrad korrespondiert. Wenn man dahinter schaut, kommt heraus, dass nach wie vor immer nur einseitig für den Autoverkehr geplant wird, unter anderem weil die 33.000 Studentinnen und Studenten keinerlei Einfluss auf die städtische Verkehrspolitik haben.

Klimapolitisch geht das meiner Ansicht nach in die völlig falsche Richtung. Die Grünen wollen diese Realitäten nicht wahrhaben und müssen sich vorwerfen lassen, mit ihren 28 % aus der letzten Wahl fahrlässig umgegangen zu sein. Immer wieder setzen die Grünen in Göttingen genau das Gegenteil von dem um, was sie in ihrem Programm stehen haben. Sie wollen gar nicht sehen, dass beispielsweise das Radverkehraufkommen an der Robert-Koch-Strasse seit dem Umbau am Weender Tor 2014 um mehrere Prozent pro Jahr kontinuierlich zurückgeht. Dort waren die Grünphasen für Autos auf die maximal möglichen Werte erweitert und die für den Fußverkehr von 33 auf 7 Sekunden (von 90) reduziert worden.

Die Göttinger Piraten haben sich 2015 dafür ausgesprochen, an über 60 Göttinger Ampeln Radfahrern das Rechtsabbiegen bei Rot zu erlauben.
Unseren Antrag dazu lehnten SPD und CDU/FDP im Rat leider ab. Wenige Tage später ging derselbe Antrag in München und in Köln durch. Kölner Piraten hatten unseren Antrag im Netz gefunden und im dortigen Rat selbst eingereicht.
Mal sehen, wann Göttingen endlich aufwacht… sonst schreiben wir weiter gute Anträge für andere Städte.

Piratenpartei hört sich für die Lokalpolitik in einer relativ kleinen Großstadt vielleicht ein wenig exotisch an. Aber es geht nicht anders. Die anderen Parteien im Rat sind keine Option, wenn jemand mit dem hier praktizierten Politikstil unzufrieden ist und etwas verändern will. Bürger mit Fachwissen werden teils rüde behandelt, gerade von Grünen und SPD. Wenn Bürger im nächsten Stadtrat noch einmal von Ratsmitgliedern beschimpft werden, werde ich einschreiten und den Mund aufmachen.

Mit ein bisschen Einblick bekommt man unweigerlich enormen Respekt vor der Leistung der Piraten-Ratsfraktion, deren Mitglieder in den vergangenen 5 Jahren zwei- bis fünfmal so viel gearbeitet haben wie die der anderen Fraktionen. Ich arbeite selber sehr viel und oft bis spät nachts, aber vor dieser Vorlage kann man nur den Hut ziehen und sich bang die Frage stellen, wie man wohl dieses Pensum im nächsten Stadtrat auch nur halbwegs halten will.

Kandidatenportraits: Dana Rotter

KandidatenMein Name ist Dana Rotter, ich bin 30 Jahre alt und trete für die PIRATEN im Wahlbereich 2 Geismar für den Stadtrat und den Ortsrat sowie in Friedland für den Kreistag an. Ich bin zum einen freie Journalistin und zum anderen arbeite ich in einer Buchhandlung.
Meine Schwerpunkte sind vor allem Transparenz des politischen Handelns für die Bürger, darüber hinaus Kultur , Umwelt und Verkehr.

Göttingen ist seit zehn Jahren mein Zuhause. Ich habe während meines Studiums der Germanistik und Geschichte diese Stadt kennen und lieben gelernt. Göttingen hat alles, was eine Stadt lebens- und liebenswert machen kann: Viele Kultur- und Freizeitangebote, interessante und vielfältige Menschen, Einkaufsmöglichkeiten, Natur und Grünflächen, eine schöne Innenstadt, gute Zuganbindungen nach Hannover, Kassel und Berlin, Weltoffenheit, kulturelle Vielfalt uvm. Durch mein kommunalpolitisches Engagement bei den PIRATEN möchte ich das erhalten, fördern, verbessern und ausbauen.

Dana Rotter (2016-2)Die hervorragende kommunalpolitische Arbeit der PIRATEN überzeugte mich schon vor Jahren und so bin ich im Februar dieses Jahres Mitglied geworden und seitdem mit Herzblut dabei.

Durch meine mehrjährige Arbeit beim StadtRadio Göttingen habe ich gute Einblicke in die Kommunalpolitik erhalten und dabei festgestellt, dass viel gemauschelt und hinter verschlossenen Türen vereinbart wird. Die Interessen der Bürger stehen dabei leider nur selten dort wo sie hingehören: An erster Stelle.
Die PIRATEN haben sich von Anfang an für Transparenz und Mitbestimmung der Bevölkerung ausgesprochen und dafür gearbeitet. Ziele, für die ich mich ebenfalls einsetze.
Wünsche der Bürger dürfen nicht länger zugunsten von Investoren und wenigen Einzelnen ignoriert werden, die Profit und andere Vorteile aus Bauprojekten erzielen wollen. Weitere große Betonklötze, die die schöne historische Innenstadt verschandeln, dürfen nicht zugelassen werden.

Die Bürger geben den Politikern bei der Wahl ihre Stimme und vertrauen darauf, dass diese in ihrem Interesse handeln. Genau das tun die PIRATEN, im Gegensatz zu vielen anderen Parteien, bereits seit fünf Jahren im Stadtrat und wollen auch weiter ehrlich und transparent für die Belange der Göttinger Bewohner eintreten.

Ein weiteres und für mich persönlich sehr wichtiges Thema ist die Göttinger Kulturlandschaft. Ich bin im Vorstand des gemeinnützigen Vereins Kreuzberg on KulTour e.V., der seit 2009, als Nachfolger des Café Kreuzberg, Konzerte in Göttingen und der Region veranstaltet. Uns ehrenamtlich Tätigen geht es zum einen um ein breites Angebot von Konzerten, dabei ganz besonders um die Förderung von Nachwuchsmusikern, und zum anderen um eine Verbesserung der allgemeinen Situation von Musikern in Göttingen. Das massive Spielstättensterben sowie der Proberaummangel bereiten Musikern und Veranstaltern immer größere Schwierigkeiten und bedrohen mehr und mehr die Vielfalt der Kultur in der Breite.
Durch meine Vereinstätigkeit habe ich zu vielen anderen Kulturschaffenden Kontakt und weiß, dass sie, ebenso wie unser Verein, mit geringen Geldmitteln, Planungsunsicherheit und einem großen bürokratischen Aufwand zu kämpfen haben.
Ich möchte mich deswegen dafür einsetzen, dass Göttinger Kulturschaffende zuverlässig planen und arbeiten können, dabei besser unterstützt und miteinander vernetzt werden und die Vergabe von finanziellen Mitteln transparent und sachdienlich abläuft.
Außerdem sehe ich das Land in der Pflicht mehr für kommunale Kultur auszugeben und nicht alles auf die Kommunen abzuwälzen. In anderen Städten werden Theater, Orchester ode
r Museen vom Land finanziert. Göttingen muss diese Finanzlast größtenteils allein tragen. Ein Zustand, der unbedingt geändert werden muss, damit alle Kulturschaffenden gleich und gerecht behandelt werden können.

Neben Kulturpolitik sowie Transparenz und Mitbestimmung möchte ich mich für eine verbesserte Verkehrspolitik einsetzen. Die Ampelschaltungen in Göttingen sind eine Zumutung. Autos brauchen grüne Wellen und Fußgänger längere Grünphasen, um die Straßen sicher überqueren zu können. Außerdem müssen die Fahrradwege besser ausgebaut sowie neue Fahrradstellplätze in der Innenstadt geschaffen werden. Das Busnetz muss für alle gut nutzbar sein – das schließt nicht nur Göttingen selbst, sondern auch das Umland ein. Können nicht mehr Busse zu späteren Uhrzeiten fahren, müssen moderne bezahlbare Konzepte her.
Last but not least liegt mir der Umweltschutz am Herzen. Die Stadt ist ein Lebensraum – auch für Tiere und Pflanzen. Diese gilt es zu schützen, indem nicht weitere Grünflächen zugunsten von Baugebieten zerstört werden. Deswegen ist beispielsweise ein Golfplatz in Geismar für mich absolut indiskutabel. Nicht nur, dass sinnlos Natur zerstört werden würde, den Göttingern würde ein großes Stück Naherholung für immer verloren gehen.

Wer am 11. September seine Stimme den PIRATEN gibt, bekommt dafür eine echte, unabhängige Opposition im Stadtrat, die sich für die Wünsche der Bürger, Transparenz und Mitbestimmung einsetzt und die verfilzten Rathausstrukturen aufbrechen will.

Kandidatenportraits: Andreas Knopf

KandidatenMein Name ist Andreas Knopf, ich trete für die Piraten für den Stadtrat in Wahlbereich 2 Geismar auf Platz 2 hinter unserer Spitzenkandidatin Dana Rotter und für den Kreistag im Wahlbereich 7 Rosdorf/Dransfeld/Staufenberg an.
Ich habe in Göttingen Wirtschaftsinformatik studiert und arbeite bei der Firma Puk Minicar. Meine Themengebiete sind Klimaschutz und Verkehrsplanung, wobei es mir ein Anliegen ist, beides möglichst zu verbinden, dadurch ergibt sich mein Hauptanliegen den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken. Klimaschutz erreichen wir meines Erachtens nicht alleine durch die Stärkung der Elektromobilität, sondern vor allem dadurch, dass wir möglichst häufig auf die Nutzung des eigenen PKWs verzichten.

Andreas Knopf (2016)Für meinen Wahlbereich Rosdorf unterstütze ich die Reaktivierung bzw. Neueinrichtung der Bahnhöfe Rosdorf und Obernjesa. Im Zuge des Bundesverkehrswegeplanes 2030 ist eine Ausbaustrecke bzw. Neubaustrecke für den Hochgeschwindigkeitszugverkehr zwischen Göttingen und Erfurt im Zuge der geplanten Einführung eines sogenanten „Deutschland Taktes“ eingeflossen, hierfür rege ich an, eine Streckenführung durch das Göttinger Eichsfeld zu prüfen um eine Anbindung Duderstadts an das Bahnnetz zu prüfen, ein Mischverkehr mit ICE/ICs und Regionalzügen wurde in Bayern auf der Strecke Ingolstadt – Nürnberg bereits erfolgreich eingeführt. Gerade für meinen Wahlbereich Geismar würde eine Anbindung des Göttinger Eichsfeldes an das Schienennetz ernormes Entlastungspotential bezüglich des Individualverkehrs bedeuten, dadurch würde sich die Belastung durch Lärm, Stickoxide, Feinstaub ect. erheblich verringern.
Ich fordere einen Ausbau der Bahnstrecke Göttingen – Bodenfelde – Ottbergen – Paderborn für höhere Geschwindigkeiten. Der Ost-West Verkehr auf der Schiene wird in Deutschland, abgesehen von ein paar wenigen Hauptachsen komplett vernachlässigt. Dadurch ist z.B. von Göttingen aus der Fernbus das schnellste öffentliche Verkehrsmittel um z.B. nach Paderborn oder Leipzig zu kommen. So braucht der Metronom in Nord-Süd Richtung von Göttingen nach Hannover ca 1:20 Stunden, während die Nordwestbahn von Göttingen nach Paderborn ca 2 Stunden braucht, der Regionalexpress nach Erfurt wiederum braucht ca 1:40 Minuten, obwohl hier Neigetechnikzüge zum Einsatz kommen, also auch noch deutlich länger, wie der Metronom. Dabei sind die 3 Städte von Göttingen in etwa gleichweit entfernt.

Zur Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs gehört aber nicht nur die Geschwindigkeit sondern auch der Preis. Daher fordere ich für Göttingen kurzfristig die kostenlose Nutzung der Stadtbusse innerhalb des verkehrsberuhigten Bereiches der Innenstadt. In Australien bieten nahezu alle Großstädte die kostenlose Nutzung bestimmter Busse/Straßenbahnen oder innerhalb bestimmter Bereiche aller öffentlichen Verkehrsmittel an, was dort zu einer erheblichen Entlastung der Innenstädte durch den Individualverkehr geführt hat.

Mittelfristig möchte ich einen komplett umlagefinanzierten Stadtbus Göttingen, längerfristig für den gesamten Verkehrsverbund Südniedersachsen. Bereits jetzt wird das weitaus größere Finanzvolumen durch Umlagefinanzierung gedeckt und der weitaus kleinere Teil durch den Verkauf der Fahrkarten. Ständig steigende Preise bei den Fahrkarten führt, gerade wo in letzter Zeit Benzin und Diesel wieder deutlich günstiger geworden sind, eher zu einem Umstieg auf den eigenen PKW als anders herum, auch wenn zu regulären Arbeitszeiten eigentlich niemand innerhalb des Stadtgebietes mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren müßte. Auf die Verantwortung der Bürger bezüglich des Klimaschutzes hinzuweisen, bewirkt leider wenig, wenn es finanziell attraktiver erscheint, das ohnehin vorhandene und daher finanzierte Auto zu nutzen. Hier ist die Politik gefordert, den öffentlichen Nahverkehr gegenüber den Individualverkehr deutlich attraktiver zu machen.

Ein weiteres Anliegen ist mir, dass der Bau einer Straßenbahn in Göttingen nicht weiter als Utopie angesehen wird. In anderen Städten vergleichbarer Größe wurden bereits Straßenbahnlinien gebaut, ich halte dies auch in Göttingen für möglich. Auf einem eigenen Schienennetz kann nur eine Straßenbahn (bzw. U-Bahn, was aber für Göttingen dann doch etwas utopisch wäre), an dem täglichen Stau vorbei fahren und somit attraktive Fahrzeiten erzielen.

Auf überregionaler Ebene, stehe ich der Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens positiv gegenüber. Da Göttingen einen gewissen Handlungsspielraum bezüglich des Umganges mit den sogenannten Hartz IV Empfängern hat, setze ich mich hier für einen möglichst Sanktionslosen Umgang mit diesen ein um sich zumindest dem Grundgedanken des Bedingungslosen Grundeinkommens anzunähern.

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