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Alle Einträge in "Bildungspolitik"

SPD versucht Kritik an eigener Ministerin Frauke Heiligenstadt zu unterdrücken

BildungChaos im Bildungsministerium: mit einer schlecht durchdachten und schlecht kommunizierten neuen Regelung hat Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) im April 2016 die bewährte Kooperation von Schulen und Vereinen gefährdet und folgenschwere Planungsunsicherheiten geschaffen. Freiwillige im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bzw. des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sollten nicht mehr gleichzeitig eine geteilte Stelle in Sportvereinen und Schulen annehmen können. Noch schlimmer: Schulen und Vereine wurden viel zu spät über die neue Regelung informiert. Es geht so weit, dass die Betroffenen bis heute keine schriftliche verlässliche Zusicherung haben, welche Beschäftigungsformen in Zukunft erlaubt sind.

Die Piraten-Ratsfraktion hatte deswegen bereits am 28.4.2016 einen Dringlichkeitsantrag in den Schulausschuss eingebracht. Die Aussage der Verwaltung, eine Vereinbarung sei vom Kultusministerium bereits zugesagt, konnte schriftlich nicht bestätigt werden. So kam das Thema wieder auf die Tagesordnung. Aufgrund mündlicher Zusicherungen aus dem Kultusministerium, nach denen mindestens für das kommende Schuljahr die alten Regelungen beibehalten würden, wurde am 26.5.2016 dann besprochen, die Piraten sollten eine Resolution für den Rat am 17.6. ausarbeiten. Diese sollte interfraktionell getragen werden und langfristige Planungssicherheit fordern. Diesen Beitrag vollständig lesen

Unterstützung für Kita-Streik

Pressemitteilung des Kreisverbandes, 25.05.2015

Der Göttinger Kreisverband der PIRATEN unterstützt die Ziele des Streiks der Beschäftigten im öffentlichen Sozial- und Erziehungsdienst. Während GRÜNE und andere fordern, den kommunalen Arbeitgebern mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, plädieren die PIRATEN dafür, die frühkindliche Erziehungsarbeit direkt dem Landesbildungsetat zu unterstellen.

Die PIRATEN fordern in ihrem Bundesparteiprogramm die Anerkennung eines konkreten Bildungsauftrags an Kindertagesstätten und die Finanzierung entsprechend der Regelung für Schulen. Im Klartext bedeutet das, die Finanzierung sollte durch die Landeshaushalte gewährleistet werden. Dazu zählt auch, dass der Besuch einer Kita ab dem dritten Lebensjahr genauso wie der Schulbesuch kostenlos sein muss.

»Kitas erfüllen heute Bildungsaufgaben. Eine Finanzierung irgendwo im Jugendförderbereich einer finanziell völlig unzureichend ausgestatteten Stadt ist absolut ungeeignet, eine derart wichtige Aufgabe landesweit und langfristig abzusichern«, so Ratsmitglied Meinhart Ramaswamy.
»Die geforderten 10 % mehr Einkommen sind absolut gerechtfertigt und eher noch zu wenig. Es verwundert, dass die Forderungen so moderat sind.«

Kindergarten 1954, Deutsches Bundesarchiv

Kindergartenszene in Deutschland 1954. Die Anforderungen an das Personal haben sich in den vergangenen 60 Jahren verändert. Die Bezahlung nicht.
Foto: Hans Lachmann, Deutsches Bundesarchiv 1954.

Völlig zu Recht wird bei den Auswertungen der Pisa-Studien bei negativen Ergebnissen auf Versäumnisse in der frühkindlichen Bildung verwiesen. An derselben Stelle wird das Personal der Kitas mitverantwortlich gemacht. Genau das aber unterstreicht den Wert dieser Arbeit, die mit gestiegenen Anforderungen zurechtkommen muss. Eine angemessene Anerkennung und Bezahlung ist die logische Konsequenz.

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PIRATEN fordern barrierefreies Bestellsystem für Schulessen

Zum zweiten Schulhalbjahr 2015 wurde an den Göttinger Schulmensen ein neues Online-Bestellsystem eingeführt, während gleichzeitig die Möglichkeit, auf Papier zu bestellen, eingestellt wurde. Um online zu bestellen, ist es zwingend nötig, Adobe Flash Player zu installieren. Diese Software weist jedoch derart gravierende Sicherheitslücken auf, dass sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schon mehrmals empfohlen hat, diese Anwendung von allen Computern vollständig zu deinstallieren.

Die PIRATEN haben für den Schulausschuss am kommenden Donnerstag, den 26. Februar, einen Antrag eingereicht. Ziel ist es, das neu eingeführte Bestellsystem durch eines zu ersetzen, das auf gängigen Browsern gefahrlos und barrierefrei funktioniert. Bis zur Umsetzung des Antrages soll das bisherige Papier-System parallel angeboten werden.

Eltern und Schüler sollten darin gefördert werden, aufmerksam und nicht sorglos mit dem Internet umzugehen. Hinweise auf Sicherheitslücken sind ernst zu nehmen. Ein Bestellsystem darf nicht darauf aufbauen, solche Hinweise zu missachten.

Die angebotene Alternative für Eltern und Kinder, die Rechner der jeweiligen Schulbibliothek zu nutzen, erscheint den PIRATEN weltfremd und fragwürdig.

Quelle: Wikimedia Commons

»Wir akzeptieren nicht, dass Sicherheitsempfehlungen des BSI umgangen werden müssen, um Essen für das eigene Kind bestellen zu können. Diese Software ist konzeptionell darauf ausgelegt, persönliche Daten auszuspähen und an große Konzerne zu übermitteln. Allein schon deshalb darf diese nicht verpflichtend sein«, betont Martin Rieth, IT-Experte der PIRATEN-Ratsfraktion.

Auch die Einrichtungsgebühr von 5 Euro, die automatisch abgebucht wird, stellen die Piraten in Frage. »Wenn man ein neues System einführt, um Kosten zu sparen, dann muss die Dienstleistung billiger werden und nicht teurer«, ergänzt Martin Rieth.

Im Antrag der Fraktion wird zudem darauf hingewiesen, dass das Verstecken von zusätzlichen Kosten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, so wie es hier praktiziert wird, wahrscheinlich rechtswidrig ist und Abmahnungen zur Folge haben kann.

 

Schulschließung in Adelebsen

PIRATEN stimmen Schulschließung in Adelebsen zu

Der Kreisverband der PIRATEN wird dem Vorschlag zur vorgezogenen Schließung der Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen zustimmen. Die Hauptschule hatte in den letzten Jahren immer geringere Schülerzahlen zu verzeichnen, auch der Realschulzweig ist betroffen.

Symbolbild: Piraten informieren.

Symbolbild: Piraten informieren.

Nachdem nach einer Unterschriftenaktion zunächst beschlossen worden war, die Schule mit Ablauf des Schuljahres 2015/2016 zu schließen, meldeten sich noch weitere Schülerinnen und Schüler von der Schule ab und wechselten trotz der damit verbundenen Nachteile die Schule. Diese Entwicklung war unerwartet und beschleunigt nun das Verfahren.

»Ich meine, die zahlreichen Abmeldungen sind am Ende eine Abstimmung mit den Füßen«, so der Kreistagsabgeordnete Andreas Schelper. »Der vorgezogenen Schließung der Schule werde ich mich nicht entgegen stellen.« Diesen Beitrag vollständig lesen

Hauptschulen sind abgewählt.

Unter dieser Überschrift lies es sich heute in der Lokalpresse nachlesen [1]. Die Statistik der Schulbehörde sagt, nur noch unter 5 Prozent der Schülerinnen und Schüler wählen diese Schulform.

Ein Mosaikstein in dieser Entwicklung zeigt sich an der Albert-Schweitzer Schule in Adelebsen.

Nachdem immer weniger Anmeldungen für diese Schulformen eingingen, wurde nach einer Unterschriftenaktion zunächst beschlossen, die Schule zum Schuljahr 2015/2016 zu schließen. Nun zeigte sich, dass sehr viele Eltern Schülerinnen und Schüler abmeldeten. Jetzt soll die Schulschließung um ein Jahr vorgezogen werden.

Das ist ein wenig verwunderlich, zumal ein wesentliches Argument von Lehrern und Eltern in der damaligen Schulausschussdiskussion lautete, es sei schwierig für Kinder, die Schule vor dem Abschluss zu wechseln.

Schülerzahl Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen

Schülerzahl Albert-Schweitzer-Schule Adelebsen

Die Änderungen der Schülerzahlen habe ich in der Abbildung ein wenig aufbereitet. Ich meine, die zahlreichen Abmeldungen sind am Ende eine Abstimmung mit den Füßen. Auch der Schulvorstand ist der Meinung, ein Vorziehen der Schließung ist angemessen. Ich werde mich der vorgezogenen Schließung der Schule nicht entgegen stellen. Der Schulbezirk wird der Oberschule Dransfeld zugeordnet. Diesen Beitrag vollständig lesen

Schulentwicklungsplanung im Landkreis Göttingen

Auf der letzten Sitzung des Schulausschusses des Landkreises Göttingen wurde auch die Schulentwicklungsplanung vorgestellt.

Sie legt nahe, mit der Stadt Göttingen zusammenzuarbeiten, so dass ich hoffe, dass der Vertrag über die dritte IGS von den Kollegen der Stadtratsfraktion unterstützt wird. Aus dem Bericht der beauftragten Firma habe ich hier zwei Abbildungen zitiert.

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Entwicklung in Haupt-, Realschulen und Gymnasien

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Schulform der Hauptschule keine guten Aussichten hat. Die Schulform der Realschule wird in den Sog mit hinein gezogen. Diese Aussage des Gutachtenerstellers erntete Widerspruch von anwesenden Lehrern. Die Aussagen zu den Oberschulen waren differenziert. Die Oberschule in Friedland sei aktuell stark, die weitere Gesamtschule in Göttingen könnte allerdings dazu führen, dass die Anmeldezahlen sinken.

Durch die Lage in der Nähe des hessischen Oberzentrums Kassel bedingt gehen 85 Prozent der Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde Staufenberg auf Schulen in der Stadt Kassel. Diesen Beitrag vollständig lesen

Gymnasiale Oberstufe in Gieboldehausen und Schwimmunterricht

Aus der heutigen Sitzung des Schulausschusses des Landkreises Göttingen habe ich mir zwei Themen ausgesucht, über die ich hier berichte.

Gymnasiale Oberstufe an der KGS Gieboldehausen

Die KGS Gieboldehausen hat beantragt, dort eine gymnasiale Oberstufe einzurichten. Hierzu ist die Zustimmung des Landkreises als Schulträger erforderlich.

Aus der Vorlage des Landrates geht hervor, dass die Zahl der dafür zu prognostizierenden Schüler dafür reichen würden. Diese würden dann an anderen Schulen fehlen. Außerdem müssten hierfür weitere bauliche Erweiterungsinvestitionen in den Haushalt eingeplant werden.

Aus dem Anwesenheitsverhalten der Besucher konnte man erkennen, dass die 25 Besucher, darunter 4 Männer, für die Diskussion des Tagesordnungspunktes angereist waren. Neben Eltern waren auch Lehrkräfte anwesend, die auch zu Wort kamen.

Den Beitragenden aus dem Publikum ging es in erster Linie um pädagogische Vorteile, die dadurch entstünden, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht die Schule wechseln müssen nach der Sekundarstufe I. Viele Eltern hätten bewusst auf die KGS als Schulform gesetzt. Die Zusammenarbeit mit dem Eichsfeld-Gymnasium wurde als schwierig dargestellt. Auch wäre es nicht leicht, Gymnasiallehrkräfte zu requirieren, wenn die Schule über keine gymnasiale Oberstufe verfügt. Diesen Beitrag vollständig lesen

Dreimal IGS und ein gemeinsamer Schulentwicklungsplan

Der Stadtrat und der Kreistag haben auf der letzten Sitzung [1] beschlossen, Gespräche über eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung und der Planung einer 3. städtischen Gesamtschule zu führen.

Gebäude der Voigtschule in Göttingen

Gebäude der Voigtschule in Göttingen

Für die Piratenpartei hat Meinhart Ramaswamy (MKR) an der ersten Arbeitskreissitzung am 21. Juni in der IGS Bovenden teilgenommen. Dies ist eine gute Gelegenheit, mit ihm über die Hintergründe der Planungen zu sprechen.

1. IGS / KGS

AS: Die Schule in Geismar wurde ja von einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) umgewandelt. Kannst Du uns in drei bis vier Sätzen den Unterschied zwischen diesen Schulformen erkären?
MKR: In einer KGS werden ABC Zweige gebildet, nachdem vorher einzelne Leistungsniveaus unterschieden wurden. Sie entsprechen den Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialniveaus, kooperativ eben, neben einander. Bei einer IGS werden die Schüler gemeinsam in Klassen oder Kursen geführt, die binnendifferenziert werden. Es gibt keine Einteilung in Hauptschule, Realschule & gymnasiale Niveaus.
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Göttinger wird Spitzenkandidat

Der Spitzenkandidat der Piratenpartei Niedersachsen kommt aus Göttingen.

Meinhart Ramaswamy

Meinhart Ramaswamy

Auf dem Landesparteitag am heutigen Samstag wählten die anwesenden Mitglieder Dr. Meinhart Krischke Ramaswamy zum Spitzenkandidaten. Nach dem ersten Wahlgang lagen er und Christian Koch gleichauf an der Spitze. Christian Koch zog daraufhin zurück, sodass die Stichwahl entfiel.

Einen umfangreichen Bericht findest Du auf den Seiten des Landesverbandes.

Oberschule Dransfeld, Haushalt und neue Schulformen im Kreisschulausschuss

Die Themen der Schulausschusssitzung des Landkreises am 9. Februar drehten sich hauptsächlich um Haushalt, neue Schulformen an den BBS Hann. Münden, Göttingen I und der Umwandlung der Schule am Hohen Hagen in Dransfeld (Haupt- und Realschule) in eine Oberschule ohne gymnasialen Zweig. Mit dieser Schilderung kommt zu kurz, dass die Phasen des Ausschusses in eine super langweilige von mehr als zwei Stunden und einer hochinteressanten von etwa anderthalb Stunden trefflicher beschrieben werden können.

Landkreis Göttingen

Landkreis Göttingen

Mit einem Antrag, ein Schulsicherungskonzept zu erstellen, beginnt eine sehr interessante Standortdiskussion. Diesen Beitrag vollständig lesen

Einwohnerbehörde gibt Daten her

Es ist nicht so, dass wir diese Meldung als einen Leak betrachten. Jedoch scheint es mir bei der unten stehenden Meldung um eine Information zu handeln bei der wir den Autoren von www.goettingen.de unter die Arme greifen sollten:

Daten an Bundeswehr? Widerspruch ist möglich

Gegen die Übermittlung von Daten im Rahmen des zum 1. Juli 2011 geänderten Wehrpflichtgesetzes sind bei der Stadt Göttingen nach Mitteilung von Ordnungsdezernent Siegfried Lieske bisher keine Widersprüche eingegangen. Der Stadtrat betonte in einer Stellungnahme, die Widerspruchsfrist laufe noch bis zum 30. September dieses Jahres.

Nach der neuen Gesetzeslage stellen die kommunalen Meldebehörden dem Bundesamt für Wehrverwaltung zur Übersendung von Informationsmaterial einmal jährlich Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit zur Verfügung, die im jeweils nächsten Jahr volljährig werden – es sei denn, dieser Übermittlung wird ausdrücklich widersprochen. Die Daten betreffen Familien- und Vornamen und die gegenwärtige Anschrift.

Die Stadt Göttingen hat die Möglichkeit des Widerspruchs am 23. August bekannt gemacht. Lieske:“ Davon hat bislang niemand Gebrauch gemacht. Wer widersprechen will, sollte das bis zum 30. September schriftlich gegenüber der Stadt Göttingen (Fachdienst Einwohnerangelegenheiten, 37070 Göttingen) tun.“

Referat für Öffentlichkeitsarbeit
erstellt am 14.09.2011

Quelle: http://www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=8117&type=&menuid=637&topmenu=637

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Kommunalwahlprogramm für Göttingen VII

Weil wir der Meinung sind, dass Medien sowohl die Öffentlichkeit als auch die Demokratie verändern, sind die Themen

Medien und Bildung

bei uns eng verknüpft. Lesen Sie im 7. Teil unseres Kommunalwahlprogrammes, welche Meinung wir zu diesen Themen und zu den Themen Schulanfahrtswege, Infrastruktur, Staat & Kirche haben.

Titelseite des Kommunalwahlprogrammes Göttingen 2011

Titelseite des Kommunalwahlprogrammes Göttingen 2011

Medien und Bildung
Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Informations- und Kommunikationsmedien. Die Nutzung und Auseinandersetzung mit diesen Medien ist unerlässlich für eine gesellschaftliche Teilhabe. Sie bieten Informationsvielfalt und vielseitige weitere Möglichkeiten (Bildung, Unterhaltung etc.). Wir möchten die allgemeine Medienkompetenz stärken. Bei mündigem Umgang mit den neuen Medien, erübrigt sich eine starke Reglementierung, welche ihre Freiheit und Unabhängigkeit übergebühr einschränken würde. Dazu ist es uns ein wichtiges Anliegen bereits jungen Menschen den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu vermitteln.
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