Direktkandidatin: Dana Rotter

 

Name: Dana Rotter

Geboren: 31.05.1986 in Hannover

Beruf: Mitarbeiterin in einer Buchhandlung

Mitglied im Rat der Stadt Göttingen

 

„Seit Februar 2016 bin ich Mitglied der Piratenpartei und in der Göttinger Kommunalpolitik aktiv.
Nicht mal ein Jahr später, im November 2016, wurde ich Mitglied des Rates der Stadt Göttingen und vertrete die PIRATEN im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft, im Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion sowie beratend im Ortsrat Geismar. Darüber hinaus bin ich Mitglied im Aufsichtsrat des Deutschen Theaters.

Die PIRATEN überzeugten mich schon über mehrere Jahre durch ihre kritische und transparente Politik.
Bevor ich zu den PIRATEN stieß, hatte ich aber bereits ersten Kontakt mit der Göttinger Kommunalpolitik. Zum einen als jahrelange freie Mitarbeiterin im StadtRadio Göttingen und zum anderen als Unterstützerin einer kulturellen Bürgerinitiative, aus der der Kulturverbund Göttingen e.V. wurde. Während dieser Zeit habe ich die PIRATEN als eine sehr bürgernahe und engagierte Partei erlebt, die sich unermüdlich für transparente Strukturen und Verfahren eingesetzt hat. Und diese Arbeit möchte ich weiter fortführen.

Ich setze mich für transparente Politik und Bürgerbeteiligung ein. Die Menschen, die in diesem Land leben, sollen mehr in politische Entscheidungen einbezogen werden und durch direkte Bürgerentscheide mitbestimmen können.

Die Bürger geben den Politikern bei der Wahl ihre Stimme und vertrauen darauf, dass diese in ihrem Interesse handeln. Genau das tun die PIRATEN, im Gegensatz zu vielen anderen Parteien, und in diesem Sinne möchte auch ich handeln und mich für die Belange der Bevölkerung einsetzen, damit wir in einem fairen und sozialen Staat leben.

Dazu gehört beispielsweise auch eine Grundsicherung für Kinder und Rentner. Kinder- und Altersarmut ist ein Thema, das nicht ignorieren werden darf. Eine Grundsicherung ist eine logische und unumgängliche Konsequenz.
Auf längere Sicht kommen wir an einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei. Nicht nur die zunehmende Altersarmut spielt dabei eine Rolle, sondern auch der Wegfall von vielen Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung. Menschen haben ein Recht auf ein Leben in Würde und ohne Existenzängste. Dies kann nur durch ein bedingungsloses Grundeinkommen funktionieren. Nur so können sie ihre Neigungen/Talente verwirklichen und sich auch aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen.

Ich lehne Zeit- und Leiharbeit sowie die Schwächung von Gewerkschaften ab.

Zu einem zukunftsorientierten Land gehört aber auch die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Dazu zählt neben freiem W-LAN, eGovernment, OpenData und Datenschutz auch die frühzeitige IT-Ausbildung an Schulen.
Nur durch einen umfassenden IT-Unterricht können die IT-Fachkräfte für morgen gewonnen und ein wirkliches Verständnis für Privatsphäre und Datenschutz geschaffen werden. Schulen müssen in Belangen der Digitalisierung ausgestattet werden. Das bedeutet nicht nur ein funktionierendes WLAN-Netz, sondern auch Hardware und Lehrkräfte, die umfassend ausgebildet wurden.

In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sind Datenschutz sowie Schutz von Privatsphäre und Meinungsfreiheit extrem wichtig. Ich lehne die Ausweitung der Videoüberwachung und Vorratsdatenspeicherung ab. Die Privatsphäre der Menschen muss unangetastet bleiben und darf nicht durch die staatliche Überwachung eingeschränkt werden.

Was die Kultur angeht, bin ich gegen reine Leuchtturmförderung und für eine vermehrte Förderung in der Breite. Nur so kann kulturelle Vielfalt entstehen bzw. bestehen bleiben. Jeder Kulturschaffende sollte unterstützt werden, wenn dadurch das Angebot bereichert wird. Kultur ist ein Grundbedürfnis und sollte gefördert und jedem zugänglich gemacht werden.
Richard Weizsäcker hat bereits 1991 die richtigen Worte für die Bedeutung der Kultur gefunden, die nach wie vor aktuell sind:
„(…) Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem auch deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. (…) Kultur darf nicht etwas sein, was die öffentlichen Hände nach Belieben betreiben oder auch lassen dürfen. Substanziell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe der öffentlichen Haushalte zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich zumeist „Subventionen“ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in die falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.“

Gewalt lehne ich in jeder Form ab.

 

Wenn ich mal nicht für die Kommunalpolitik tätig bin oder arbeite, organisiere ich als 2. Vorsitzende im gemeinnützigen Verein Kreuzberg on KulTour e.V. Konzerte für Göttingen und Umgebung. Des weiteren engagiert sich der Verein bei der musikalischen Nachwuchsförderung und allgemein in der und für die Göttinger Kulturszene.“

 

Kontakt:

Dana.Rotter@piratenpartei-goettingen.de

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