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Ratsantrag für Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der GVZ-Straße

Dem Rat liegt am 14.12.2018 ein Antrag von Francisco Welter-Schultes (Piraten) vor, die Verkehrssicherheit für den Radverkehr auf der GVZ-Straße durch bauliche Maßnahmen zu erhöhen. Für den Radverkehr wird das Befahren der Straße immer gefährlicher.

Die unter dem Namen „GVZ-Straße“ bekannte Straße „Am Güterverkehrszentrum“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einer bedeutenden Entlastungsstraße im innerstädtischen Pendlerverkehr entwickelt. Autos können dort zwischen Weende und der Innenstadt die parallel führende Strecke Hannoversche Straße-Weender Landstraße mit ihren vielen Ampeln umfahren und kommen ampelfrei mit 70 km/h vom Lutteranger bis zur Bahnhofstraße oder zur Berliner Straße.

Die neue Straßenverbindung ist sehr praktisch und hat in den vergangenen Jahren zu einer enormen Steigerung der Kfz-Verkehrsleistung in Göttingen geführt. Der offiziellen städtischen Zielsetzung, die Kfz-Verkehrsleistung in der Stadt zu verringern, entsprach die vom Rat gebilligte Maßnahme sicherlich nicht.

Doch je dichter der Verkehr dort wird, desto kürzer werden die Lücken im Gegenverkehr. Dies führt dazu, dass Lkws Fahrräder immer knapper überholen. Da die Fahrer von Sattelschleppern Fahrräder auf solchen Straßen nicht gewöhnt sind und nicht immer gut einschätzen können, wann sie ein Fahrrad vollständig überholt haben, kommt es immer öfter dazu, dass die Fahrer sehr früh einscheren und Radfahrer gefährden. Viele Lkw-Fahrer unterschätzen die Eigengeschwindigkeit von Radfahrern.

Im Prinzip hat die Straße Überlandstraßencharakter, ist jedoch durchgehend mit einem hohen Bordstein ausgestattet. Fahrräder können, wenn sie von Lkws zu knapp überholt werden, nicht im letzten Moment rechts auf den Grasstreifen ausweichen, ohne dort über den Bordstein zu stürzen. Ungewöhnlich für eine Stadtstraße ist außerdem, dass sie keinen Fußweg hat und Fußverkehr dort sogar verboten ist – zumindest von Norden.

Die Verwaltung sollte mehrere Optionen prüfen. Stellenweise könnte die Straße verbreitert werden, insbesondere im Norden ist seitlich noch etwas Raum. Auch Schutzstreifen auf der Fahrbahn ähnlich wie im Düstere Eichen-Weg könnten die Sicherheit erhöhen.

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