Alles PiratenPlanet Wahlen

Kommunalwahlprogramm für Göttingen I

Was? Ihr habt sogar ein Wahlprogramm?

Titelseite des Kommunalwahlprogrammes Göttingen 2011
Titelseite des Kommunalwahlprogrammes Göttingen 2011
An diese Reaktion einer netten Dame, die uns am Ende des Gespräches Ihre Unterstützung auf den Formularen zusicherte, erinnere ich mich gern. Dieser Gesprächsfetzen auf einem Informationsstand hat mich veranlasst, hier in unregelmäßigen Abständen über unser Kommunalwahlprogramm für die Stadt und den Landkreis Göttingen zu berichten. Der erste Abschnitt widmet sich Grundsätzlichem.

Er ist in weiten Teilen von dem Grundsatzprogramm (Präambel) der Landespartei inspiriert.

Eine freie, gleiche und solidarische Gesellschaft

Die Piratenpartei tritt dafür ein, dass geringst mögliche Herrschaft durch Menschen über Menschen ausgeübt wird und die Entwicklung jedes Einzelnen als Bedingung der Entwicklung aller ermöglicht wird.

Jede Art Herrschaft ist eine gesellschaftliche Delegation, die jederzeit aufgehoben oder zurückgezogen werden kann. Alle individuellen Menschen sind vor dem Gesetz gleich und es darf keine diskriminierende Behandlung geben aufgrund von Zugehörigkeit, Überzeugung, wirtschaftlicher oder sozialer Grundlage.

Grafik von Seite 2 des Kommunalwahlprogrammes Göttingen 2011
"Klarmachen zum Ändern!" in Göttingen

Die Gesellschaft hat dafür einzustehen, dass alle Menschen eine Lebensgrundlage haben, die ihnen eine freie, persönliche, körperliche, politische und kulturelle Entwicklung ermöglicht. Weder derzeit noch zukünftig darf das Risiko bestehen, dass diese Lebensgrundlagen für die Menschen dieser und anderer Gesellschaften gefährdet werden.

3 Kommentare zu “Kommunalwahlprogramm für Göttingen I

  1. Wahr ist, die Piraten Göttingen haben mich derbe beschissen was das Kommunal-Wahlprogramm angeht, die damit verbundenen Gründe die zu meinem Austritt geführt haben habe ich noch nicht in meinem Blog veröffentlicht. Alles zu seiner Zeit.

    Wahr ist, dass die Piraten Göttingen etwas von freier, gleicher und solidarischer Gesellschaft schreiben, das aber genau dieser Schreiberling, Andreas Schelper, ohne mit der Wimper zu zucken Menschen abschiebt.

    http://uli-e.de/?p=2482

  2. Konstanze Sauer

    Gähn! Erst möchte man den ebenfalls Haushalt sanieren und sparen („Eine Entschuldung der Stadt Göttingen ist zu befürworten“) anschließend folgen auf den nächsten Seiten 1000 Gründe, warum man noch mehr Geld ausgeben möchte. Schullandheim wieder eröffnen, Förderung und Ausbau alternativer Spielstätten, Schülerfahrkarte kostenlos und summa summarum: „Nicht um jeden Preis ist das billigere Angebot auch das Preiswertere.“ Deshalb darf alles auch etwas mehr kosten. Wirtschaftlichkeit ist zweitrangig: Euer „Wahlprogramm“ ist unredlich!

    • Hallo Konstaze Sauer, vielen Dank, dass Sie unser Wahlprogramm durchgelesen haben. Ich finde es gut, wenn man sich um die Inhalte bemüht, bevor man die Kreuze vergibt. Es ist richtig, dass ich in dem Schullandheim in meiner Jugend einige Freizeiten verbrachte und daher vielleicht auch Nostalgie statt Rationalität einen Einfluss auf meine Meinung genommen hat.

      Bitte berücksichtigen Sie auch, dass wir eine der wenigen Parteien sind, die konkrete Vorschläge gemacht haben, um Kosten zu senken. Sie finden Beispiele dafür auf Seite 18 der pdf-Version, die hier verlinkt ist. Der Begriff Wirtschaftlichkeit beschreibt für mich eine Kosten- / Nutzen – Beziehung. Nutzwerte sind (auch) in der Ökonomie schwer in Mark und Pfennig auszudrücken (um nicht die jetzige – derzeitig schwächelnde Währung zu bemühen).

      Wenn regionale Anbieter von Waren und Dienstleistungen zu Göttinger Standardbedingungen nicht die billigsten Anbieter sind, würde ich sie auch vom Aspekt des Umweltschutzes heraus in gewissen Grenzen gegenüber eingeflogenen Waren und / oder Dienstleistungen bevorzugen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.