Alles Hochschulpolitik Göttingen PiratenPlanet Themenfelder

HSG erzielt erneut 2 Sitze im Studierendenparlament! Zünglein an der Waage?

Hallo!

Seit gestern sind die vorläufigen Ergebnisse der Hochschulwahlen bekannt. Die PIRATEN Hochschulgruppe Göttingen konnte hier das dritte Jahr in Folge 2 Sitze gewinnen. Zwischen der klassischen Mitte-Rechts-Koalition (ADF+RCDS) und den linken Gruppen (GHG, JUSO-HSG, SRK, BB) gibt es ein Patt im StuPa. Die LHG verfehlt den Einzug.

Es wird spannend im StuPa. Mit jeweils 24 Sitzen stehen sich Mitte-Rechts und die Linken Gruppen gegenüber. Einzig das HJI konnte einen Sitz erzielen und die Piraten 2 Sitze. Somit könnte die PIRATEN-HSG das Zünglein an der Waage werden. Sollte keine Seite eine eigene Minderheitsregierung starten wollen, wären ansonsten höchstens ADF+JUSO-HSG, ADF+GHG oder sehr unwahrscheinlich Linke-Gruppen+RCDS möglich, um außer ADF+RCDS+PIRATEN oder Linke Gruppen+PIRATEN einen stabilen Mehrheits-AStA zu bilden.

Hier erst einmal die Ergebnisse im Detail:

Studierendenparlament (StuPa):

    • ADF – 17 Sitze (+3)
    • GHG – 9 Sitze (+1)
    • JUSO-HSG – 9 Sitze (-1)
    • RCDS – 7 Sitze (+2)
    • BB – 5 Sitze (±0)
    • PIRATEN-HSG – 2 Sitze (± 0)
    • SRK – 1 Sitz (±0)
    • HJI – 1 Sitz (±0)
    • LHG – 0 Sitze (-1)
    • Linke.SDS – 0 Sitze (±0)

 

Fachschaften:

Agrarwissenschaften:

  • UL – 14 Sitze (+2)
  • RCDS – 1 Sitz (±0)

Biologie:

  • Einzelvorschläge – 19 Sitze (noch keine Details)

Chemie:

  • Die Chemiker – 7 Sitze (±0)
  • RCDS – 0 Sitze (±0)

Forstwissenschaften:

  • Einzelkandidaten – 6 Sitze (-1)
  • RCDS – 1 Sitz (neu)

Geowissenschaften:

  • FG Geowissenschaften – 4 Sitze (+1)
  • FG Geographie – 3 Sitze (-1)
  • RCDS – 0 Sitze (±0)

Jura:

  • DAF – 10 Sitze (+2)
  • RCDS – 4 Sitze (±0)
  • AsJ – 3 Sitze (-1)
  • BG Jura – 0 Sitze (-1)
  • LHG – 0 Sitze (neu)

Mathematik:

  • Mathematische Fachgruppe – 7 Sitze (±0)
  • RCDS – 0 Sitze (±0)

Medizin:

  • UM‘er – 17 Sitze (±0)
  • BG – 3 Sitze (-1)
  • MolMed. – 1 Sitz (neu)
  • RCDS – 0 Sitze (±0)

Philosophie:

  • Rot-Grün – 11 Sitze (+1)
  • Basisgruppen – 7 Sitze (+1)
  • RCDS – 3 Sitze (+1)

Physik:

  • Die Physiker – 7 Sitze (-2)
  • Rot-Grün – 2 Sitze (neu)
  • RCDS – 0 Sitze (±0)

Sozialwissenschaften:

  • Rot-Grün – 10 Sitze (±0)
  • BG – 4 Sitze (-2)
  • 11 Freunde – 4 Sitze (+1)
  • RCDS – 1 Sitz (+1)
  • SoWi-SDS – 1 Sitz (neu)
  • SRK – 1 Sitz (neu)

Wirtschaftswissenschaften:

  • ADW – 15 Sitze (+4)
  • RCDS(+LHG) – 4 Sitze (±0)
  • Rot-Grün – 2 Sitze (-2)

 

Bei diesen Ergebnissen bleiben freilich, da es nur vorläufige Ergebnisse sind Änderungen vorenthalten. In ein Paar Wochen werden detaillierte Ergebnisse veröffentlicht und ich werde dann entsprechend erneut informieren, ob es Verschiebungen gab. Aber in jedem Fall lässt sich sagen, es ist ein spannendes Ergebnis!

19 Kommentare zu “HSG erzielt erneut 2 Sitze im Studierendenparlament! Zünglein an der Waage?

  1. Anonymous

    kleine berichtigung: die juso-hsg hat einen sitz verloren und da die linke.sds keinen sitz hat ist sie auch nicht teil der „patt“-situation. lediglich bb,ghg,srk und juso-hsg spielen eine rolle.

  2. Anonymous

    verratet ihr uns schonmal eine tendenz? ihr würdet doch nicht etwa mit dem RCDS (CDU) eine koaltition eingehen!?

    • Naja, aktuell sind wir in der Diskussion, was für Ergebnisse wir aus der Sache ziehen. Aktuell ist wie auch schon bisher nichts unmöglich. So auch keine Koalition mit einem RCDS, auch wenn ich mir die Freiheit nehme, zu sagen, dass vielen HSGlern andere Fraktionen deutlich näher stehen von Idealen, Zielen und Umsetzungen selbiger. Finale Entscheidungen sollten jedoch erst dann offiziell werden, wenn wir Zeit hatten, darüber zu schnacken.
      Mir persönlich wäre eine spezielle Lösung relativ angenehm, die wohl auch allen beteiligten Seiten nicht zu sehr widerspenstig sein dürfte. Jedoch müssen wir mal schauen, ob und wie dies zu realisieren ist. Mehr dazu gibt es die Tage.

  3. Ich schlage vor, mit deutlicher Stimme den Linken Asta aufzustellen, aber keine feste Koalitionsaussage im Sinne einer bindenden Stimme ähnlich eines Fraktionszwang zu versprechen. So dass die Piratenpolitik Themenbezogen zu entscheiden und nicht dem veralteten Rechts/Links Prinzip der Ein-Dimensional denkenden Menschen zu folgen, schon mal in ein erstes Parlament einziehen kann.
    Wie auch immer: Gratulation

    • Danke Martin für diese Meinung. Sie wurde klar wahr genommen und werden wir ebenso wie alle anderen Kommentare in unsere Meinung mit einfließen lassen. Was wirklich geschiet, werden die internen Gespräche zeigen.

  4. Ich wüsste keinen Grund warum die Piraten den linken AStA stützen sollten. Jusos, BB, Grüne haben damals lieber SRK den Vorzug vor den Piraten gegen. Das war wahrscheinlich auch Glück für die Piraten. Dieser hatte keine wirklich positive Außendarstellung im letzten Jahr und hat die Studierendenschaft eher gespalten. Ich finde es auch dumm ein solches Gremium derart Ideologie-basiert zu Missbrauchen. Überall wo ich die Piraten kennen gelernt habe, haben sie bisher einen sehr sachlichen Eindruck auf mich gemacht, mit liberalen Thesen, die unterstützenswert sind. Wenn man sich also nicht von den linken Schreckensgeschichten aus dem AStA über ADF und RCDS blenden lässt, dann gibt es bestimmt mit denen eine sachlichere Grundlage gemeinsame Positionen zu finden, als dies bei SRK und BB der Fall wäre. Die Frage stellt sich nach konstruktiver Vertretung oder ideologischem Kleinholz-Geschlage.

    • Komischerweise finden aber viele Studenten, dass der Asta 2011 eine sehr gute Arbeit gemacht hat und im Gegensatz zu den ADF-geführten Jahren endlich politisch sichtbar war. Mal ganz abgesehen von idiologischen Grundsatzfragen war die handwerkliche Arbeit von ADF und RCDS in ihren Regierungsjahren immer grottenschlecht. Für die Studierendenschaft ist nichts rausgeholt worden und die Affäre um die WM-Gelder ist bis heute nicht aufgeklärt worden. Die großen „sachliche“ Leistungen kann man auch bei wohlwollender Betrachtung beim besten Willen nicht erkennen. Aber na gut, die Piraten sollen machen was sie wollen.

      • „politisch sichtbar“ zu sein ist auch nicht schwer bei der Einheitsfarbe Schwarz.

        • Ohje, du bist ja ein ganz lustiger.

          • Leider hat sich hier wer anders dem Namen bedient. Ich wollte nur sagen, ich bin heute durch die Uni gegangen. Dabei konnte ich im vorbeigehen 3 Personen, hören, die grad aus dem Autonomikum kamen. Einer sagte: „Die rcds haben es nicht verdient in den asta zu kommen. um jeden preiß müssen wir das verhindern. wenn wirs hinbekommen, sollten wir jede sekunde dazu nutzen, ihn im nächsten jahr tot zu machen.“ ich würde mich eher als liberalen einstufen und bin dem rcds kaum zugeneigt, aber das hat mir gezeigt, wie wenig die linken mit meinungsfreiheit und unterschiedlichen gedanken zutun haben. ich hoffe, ihr werdet euch gegen den linken asta entscheiden.

          • Naja, ich stimme Dir zu, dass die Meinung jener drei Personen eigentlich indiskutabel ist. Wenn der RCDS in der Gunst der Studierenden mit einer progressiven Kampagne geschafft hat, sein Profil zu schärfen und zuzulegen, dann haben sie es auch verdient, unabhängig von meiner Meinung zum RCDS. Ebenso hätten diese drei besagten Personen, durch ihre Meinung, mein Vertrauen verspielt. Nicht dafür, dass sie dem RCDS den Einzug in den AStA nicht gönnen, sondern, dadurch, dass sie den RCDS, der anscheinend von Studierenden als relevant angesehen und von ihnen honoriert wird, beseitigen möchten.
            Es gibt sicherlich auch Strömungen in der Hochschulpolitik, die wir möglichst vom Tisch haben möchten, aber dann müssen wir ein Programm anbieten, was die Studierenden überzeugt, uns ihr Vertrauen zu bieten, statt den vorhandenen Gruppierungen.
            Jedoch gebe ich dir auch recht, dass es teilweise in den linken Fraktionen, jedoch ebenso wie in rechten und mittleren Spektren immer wieder dieses Schwarz/Weiß-Denken gibt – also, wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
            Auch dies ist ein Punkt, wieso wir sagen, dass es doch nicht auf die Farbe oder klassische Ausrichtung der Fraktion oder des AStAs an, sondern darauf, dass eben darauf, dass Programm im Sinne der Studierenden gemacht wird, sei es von den Linken, sei es vom ADF oder RCDS oder von uns. Dies versuchen wir schon die letzten Jahre auch in die Köpfe aller Parlamentarier und Fraktionen hinein zu bekommen. Dieser Umdenkprozess kommt voran, jedoch wird es immer Menschen geben, die sich diesem verschließen. So wird es bspw. in ADF oder RCDS immer Menschen geben, die sagen werden, dass man mit den Linken niemals Politik machen kann und umgekehrt.

            Ebenso wäre auch mal eine interessante Frage, was denn eigentlich dagegen spräche, z.B. nicht zu sagen, wir wollen einen mitte/rechten oder einen linken AStA oder wir wollen eine Neuauflage von ADF+Jusos, sondern zu sagen, wir stellen einen ASTA aus ALLEN Fraktionen und nutzen die Stärken jeder einzelnen Fraktion und versuchen darüber hinaus die HSGs zu zwingen Programmpolitik zu machen, die aufgrund der Inhalte punktet, statt Fraktionspolitik. Jedoch bezweifle ich, dass bereits heute die anderen Ratsfraktionen so weit wären, sondern trotzdem Fraktionspolitik versuchen würden, nur um ihre Interessen einfach durchdrücken zu können, statt mit guten Ideen zu überzeugen, die auch eine echte Mehrheit tragen kann.

            Jedoch haben wir uns noch nicht entschieden, ob wir uns auf die mitte/rechte oder linke Seite stellen möchten oder doch das Experiment wagen sollten, einen omni-fraktionellen AStA zu forcieren.

            Ich kann es mal ganz deutlich sagen.
            Ich bin zwar NOCH Vorsitzender der HSG und auch Mandatsträger, jedoch auf den letzten Monaten meiner Studienzeit. So ist es meiner Meinung nach nicht an mir a) zu entscheiden, in welchen Weg die HSG nehmen möchte, sondern die der langfristigen Mandatsträger. Und b) werde ich daher nicht erneut anfang kommenden Semesters für einen Posten im Vorstand der PIRATEN Hochschulgruppe Göttingen kandidieren, jedoch dem neuen Vorstand mit Rat zur Seite stehen.

            Soweit würde ich dann erst einmal von meiner Seite aus sagen.

    • Naja, ich kann soviel sagen. Es sind Möglichkeiten vorhanden, die eine oder andere Seite zu unterstützen. Dies ist wahr. Und zu sagen, der linke AStA hätte nur Müll gebaut ist ebenso leicht wie für linke Gruppen gleiches über die vorhergehenden ADF-geführten ASten. Wenn man sich von dem Thron der Selbstbeweihräucherung herablässt und offen mit den Themen auch der konträren Positionen auseinander setzt, findet man sowohl beim aktuellen linken AStA Dinge die er sehr gut umgesetzt hat (wie bspw. das hervoragende Kulturprogramm) und auch bei den alten ASten. Daher möchte ich derartige Pauschalisierungen ablehnen.

      Ich sage mal, der aktuelle linke AStA hat sicher nicht immer alles richtig gemacht und auch nicht alles so wie seine Vorgänger. Aber ich denke, wenn man wertungsfrei alles betrachtet und bedenkt, dass es der erste linke AStA seit Jahren wieder war, somit sie halt auch einen großen Lehrbedarf hatten und vllt. auch noch haben, haben sie sich nicht schlechter geschlagen als die vergangenen ADF-ASten. Für eine finale Stellungnahme mit wem oder wie, werden wir uns erst fertig koordinieren müssen, wer unter welchen Bedingungen in Frage kommt. Jedoch kann ich klar sagen, dass keine der aktuell im StuPa vertretenen Fraktionen komplett ausgeschlossen wird, da dies unserer Kernmeinung, dass es um Inhalte geht und nicht um „parteipolitisches Geklüngel“ sehr deutlich widerspricht und wir im StuPa keine Fraktion sitzen haben, die radikal, also bspw. rechts-/linksextrem ist.

  5. Liebe Piraten,

    im Grundsatz kann euch da niemand reinreden, weil auf einmal seid ihr die Großen, mit denen alle zusammenarbeiten wollen. Vor einem Jahr hat sich noch kein Schwein für euch interessiert, auf gut Deutsch.

    Überlegt euch, wo mehr für euch und eure Wählerschaft rumkommt.

    Es steht zu Auswahl

    linker Asta – 5 Gruppen, wohl etwas mehr Nähe, aber weniger Einfluss

    ADF-RCDS-Piraten – AstA … mehr Einfluss, aber wohl grundsätzlich etwas Distanz

    Macht was aus eurem Ergebnis, aber lass euch nicht über den Tisch ziehen. Das wäre Verrat am Wähler!

    • Moin Wähler!
      Gerade aus diesem Grund ist es nicht ganz leicht, eine finale Meinung bei uns zu treffen. Ich sag mal, für unseren hochschulpolitischen Kern, Programmpolitik statt Fraktionspolitik zu machen, also die Politik, die am besten für die Studierendenschaft ist, wäre ja noch nicht einmal eine Beteiligung im AStA nötig. Jedoch halten wir uns aktuell alle Möglichkeiten offen und überschlagen alle FÜR und WIDER und versuchen den Zustand herzustellen, der unserer persönlichen Meinung nach der beste für die Studierendenschaft ist.

      Aber soviel vielleicht schon vorweg. Bei uns gibt es weder offiziell noch unter vorgehaltener Hand Fraktionszwang, sprich jedes Mitglied und jeder Parlamentarier ist einzig und allein seinem Wissen verpflichtet. Und in der Regel überlegen wir bei Entscheidungen, ist dies im Sinne der Studierendenschaft oder nicht und fällen auf dieser Entscheidung unsere Meinung. Da ist uns egal, ob es Entscheidungen von unserer Seite, dem AStA, der Opposition befreundeten oder angefeindeten Fraktionen sind.

      Ich denke, das ist das, was auch alle anderen Hochschulgruppen begreifen müssen. Wir wurden gewählt, um im Sinne der Studierendenschaft deren Interessen zu vertreten und nicht die Interessen unserer eigenen Fraktion im Kern. Der Fokus ist die Studierendenschaft und dann kommt die Selbstbeweihräucherung!

  6. Knut Schneemann

    Meine Zeit im Parlament liegt zwar schon einige Zeit zurück, trotzdem möchte ich etwas sagen. Was generelles und etwas spezielles.

    Die Piraten sind ja eine junge Gruppe. Bitte macht nicht den fehler und ubernehmt blind irgendwelche ideologischen Zuschreibungen von etablierter Seite, nur um dazuzugehören. Von einer Hochschulgruppe darf man ja wohl erwarten, dass ein bißchen mehr wissenschaftliche Erkenntnisse in die Politik einfließen als in der etablierten Politik. Bitte informiert euch über Begriffe wie Extremismus, bevor ihr sie auf die Asta-Gruppen anwendet. Da gibt es keine Extremisten, weder links noch rechts. Das sind Zuschreibungen von aussen oder einzelne Leute wollen sich gerne so sehen, weil sie sich mit ihrem Elitenstatus (und Elite sind nun mal alle die an der Universität sind) nicht anfreunden können.
    Als eine neue liberale Kraft ist es wichtig, ein eigenes Vokabular zu entwickeln.
    Eine Zusammenarbei mit dem RCDS, der in seinen Positionen sogar noch konservativer und kontrollstaatlicher ist als die CDU, kann nicht im Interesse einer liberalen Kraft sein. Der ADF, ursprünglich aus einer guten Idee entstanden, ist im Laufe seiner 10-Jahrigen Asta-Zeit zu einem Klüngelnetzwerk verkommen. Die Affäre um die WM-Gelder haben das dann auch relativ deutlich gezeigt. Die Schuld dafür ist auch in einem institutionellen Versagen zu suchen. Die Gruppen die den derzeitigen Asta stellen scheinen manchmal anscheinend immernoch zu denken, dass sie in der Opposition sind, aber zumindest haben sie in der Vergangenheit zumindest versucht, konsequent im Interesse der Studierendenschaft zu handeln. Manche merkwürdig scheinenden Ansätze des BB sind, wenn man sie vom veralteten Vokabular der Szenegänger befreit zumindest zu großen Teilen bedenkenswert, wenn sie auf einer praktischen Ebene angesiedelt sind. Und der SRK, naja. die haben mit Linksextremismus oder linker Ideologie so viel zu tun, wie Roberto Blanko mit Heavy-Metall. Die Kulturpolitik in der letzten Amtsperiode war super. Was ich sagen will: Schließt euch einem linken Asta an. Es wird schwierig werden, aber alle Seiten werden etwas lernen.

    • Danke für Deinen Kommentar.

      Wie gesagt, als mehr oder minder liberale Kraft im StuPa – oder ehergesagt insgesamt nicht ideologisch geleitete Kraft – ist es denke ich wichtig, wie jedes Jahr unvoreingenommen alle Optionen gegeneinander abzuwägen. Ich denke, dort wird ein sinnvolles Ergebnis bei herauskommen. Es gibt Optionen, die mir persönlich mehr und welche, die mir persönlich weniger gefallen würden. Letztlich bin ich persönlich in den letzten Studienzügen und werde die Entscheidung den Leuten überlassen, die die komplette Legislatur im StuPa sind!

      So wird es sicherlich die Tage mit allen Fraktionen – ob Di auf StuPa-Sitzung – oder auch zwischendurch interessante Sondierungsgespräche geben… Ich hab zwei mögliche Vermutungen über potentielle Ergebnisse. Jedoch wird keines von diesen zu einfach durchzustehen werden.

    • Interessierter

      Es ist ja schon ein wenig mutig, in einem Satz mehr „Wissenschaftlichkeit“ zu fordern. Kurz darauf aber den RCDS als „noch konservativer und kontrollstaatlicher ist als die CDU“ hinzustellen, obwohl deine „Zeit im Parlament […] zwar schon einige Zeit zurück“ liegt. Mit Verlaub, du kennst doch den RCDS Göttingen überhaupt nicht. Tatsächlich würden sich die wenigsten der jetzigen Mitglieder als konservativ beschreiben. Das vorherrschende Meinungsbild ist eher liberal einzustufen was sich auch in der aktuellen Beschlusslage deutlich widerspiegelt.

      Nun wirst du gleich anbringen, dass der RCDS Schünemann und Fleischhauer eingeladen hatte. Nun, vielleicht ist der RCDS auch einfach in der Lage verschiedene politische Strömungen anzusprechen, ohne dass ihm gleich die Hand abfault.

      Ich würde einen ADF-RCDS-Piraten AStA sehr begrüßen.

      Was die Klüngeleien in der ADF angeht. Auch dort wächst (nach 10 Jahren ;-) ) eine neue Generation mit neuen Vorstellungen von Engagement heran.

      @Piraten: Schaut euch bitte alle Gruppen genau an und entscheidet dann, wer zu euch passt.

      • Ich denke, in der Ansicht sind wir alle einig, dass glaube ich niemand mehr genau dort steht, wo er/sie vor 10 Jahren waren. Ich sage mal, auch ich betrachte den Generationenwechsel beim ADF mit ein wenig Zufriedenheit. Ich denke, dass es dem ADF nur gut tun kann, wenn diese Fokussierung auf den Empfänger des goldenen Waffeleisens und unseres Dauersemesterticketkorrespondenten „CZ“ den Platz für neue Überzeugungen schafft. Man kann zwar bei Änderungen, die es ja aktuell bei den meisten HSGs gibt, zwar beklagen, dass man nicht weiß, worauf man sich einlässt, jedoch bin ich persönlich der Meinung das die Möglichkeiten einer Verbesserung das Risiko einer Änderung meist wert sind.
        Wie gesagt, wir sind ein sehr heterogener Haufen Hochschulpolitiker. So gibt es Mitglieder die eher dem eher linken Clichée zuzuordnen wären, andere eher mittig, wie ich es für mich persönlich heraus nehme. Wie gesagt, ich nehme keine entscheidende Rolle ein, jedoch würde es mich wundern, wenn Parlamentarier von uns, ihrer Meinung nach im Sinne der Studierenden seiende Anträge nicht unterstützen würde, egal ob AStA-Koalition oder Opposition…
        Und ich denke, dass speziell Christian und Mounty sich genau überlegen werden, ob und mit wem sie am ehesten Koalieren würden. Und ich sag‘ einmal, ich bin mir zu 100% sicher, dass selbst, wenn es keine Zusammenarbeit in Form einer Koalition mit der einen oder anderen Fraktion gäbe, wären unsere Leute sicher offen, über gemeinsame Schnittstellen sich umzuschauen und dort auch an einem gemeinsamen Strang zu ziehen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.