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	<title> &#187; OpenAccess</title>
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		<title>Abwicklung des IWF zeigt Dilemma des Geistigen Eigentums</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 11:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AS</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kreisverband der Piratenpartei Göttingen fordert die Veröffentlichung der Filmbestände des IWF unter einer CC-Lizenz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Filmbestand für alle öffnen!</h2>
<p>Für das Institut IWF Bildung und Wissen gGmbH sind die Würfel gefallen [<a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/piratenplanet/abwicklung-des-iwf-zeigt-dilemma-des-geistigen-eigentums-2230/#fuss">1</a>]. Der Betrieb wird eingestellt. Mitarbeiter sind gekündigt, haben sich auf Auflösungsverträge eingelassen oder gehen in Altersteilzeit [<a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/piratenplanet/abwicklung-des-iwf-zeigt-dilemma-des-geistigen-eigentums-2230/#fuss">2</a>]. Die Piratenpartei Göttingen bedauert diesen Einschnitt für den Wissenschaftsstandort Göttingen. </p>
<p>Der künftige Liquidator der Einrichtung teilt in dem Artikel mit, dass bei einer Veröffentlichung der mannigfaltigen Quellen &#8220;komplizierte urheber- und nutzungsrechtliche&#8221; Fragen zu lösen sind.</p>
<p>Die Frage über die weitere Verwendung zeigt auf beeindruckende Art, auf welche Weise die derzeitigen Regelungen über das Geistige Eigentum dazu führen, dass Forschung und Wissenschaft durch rechtliche Determinierung am Erkenntnisgewinn und der Verbreitung von Wissen behindert werden.</p>
<p>Der Kreisverband der Göttinger Piraten fordert, dass der gesamte Filmbestand des IWF nach deren Auflösung unter einer Creative-Commons-Lizenz [<a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/piratenplanet/abwicklung-des-iwf-zeigt-dilemma-des-geistigen-eigentums-2230/#fuss">3</a>] bereit gestellt wird.</p>
<hr />
<a name="fuss">Quellen</a>:</p>
<p>[1] <a title="zur Seite des Institutes IWF gGmbH" href="http://www.iwf.de/iwf/">www.iwf.de</a>, 19.12.2010<br />
[2] Göttinger Tageblatt, 18.12.2010, Seite 32<br />
[3] <a title="... weitere Informationen zu CC-Lizenzen" href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/">Was ist Creative Commons (CC)?</a>, 19.12.2010</p>
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		<title>Open Music Night &#8211; Piraten Delmenhorst</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli-e</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
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		<description><![CDATA[Am morgigen Donnerstag den 01.04.2010 findet ab 20:00 Uhr die erste „Piratenparty“ des Jahres in Kerem&#8217;s Kultur Kneipe, Syker Strasse 190 in 27751 Delmenhorst, statt. Die Veranstaltung trägt den Untertitel „Open Music Night“ weil hier ausschliesslich Musik aus dem Creative Commons (CC) -Umfeld gespielt wird. D.h. Sämtliche Livetitel und die Songs, die der DJ auflegt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/03/PP_Flyer_A6.jpg" rel="lightbox[1937]"></a></p>
<div id="attachment_1936" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/03/PP_Flyer_A6.jpg" rel="lightbox[1937]"><img class="size-medium wp-image-1936" title="PP_Flyer_A6" src="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/03/PP_Flyer_A6-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Open Music Night Delmenhorst</p></div>
<p>Am morgigen Donnerstag den 01.04.2010 findet ab 20:00 Uhr die erste „Piratenparty“ des Jahres in Kerem&#8217;s Kultur Kneipe, Syker Strasse 190 in 27751 Delmenhorst, statt.</p>
<p>Die Veranstaltung trägt den Untertitel „Open Music Night“ weil hier ausschliesslich Musik aus dem Creative Commons (CC) -Umfeld gespielt wird. D.h. Sämtliche Livetitel und die Songs, die der DJ auflegt, sind frei verfügbar und unterliegen nicht den Rechteverwertern, wie z.B. der GEMA. Die Piratenpartei möchte mit dieser Veranstaltung darauf hinweisen, das es auch Kultur abseits des Mainstreams gibt, die es Wert ist, beachtet zu werden. An dem Abend werden zwei Bands aus dem CC-Bereich auftreten.</p>
<p>Zum einen sind dieses die Borrachos aus Mönchengladbach, die sich selber wie folgt beschreiben:</p>
<p>Borrachos &#8211; das ist explosiver Punkrock fernab von allen Klischees. Explosiver Punkrock?<br />
Leidenschaftlicher Gesang mit ohrwurmverdächtigen Melodien trifft auf donnerndes Schlagzeug, melodiösen Bass und geniale Gitarrenriffs. Die Musik ist eingängig, ohne in die Pop-Schiene abzudriften und hart, ohne monoton zu wirken.</p>
<p><a href="http://www.borrachos.de/" target="_blank">Borrachos live &#8211; ein Erlebnis</a>!</p>
<p>Zum anderen werden die E-Protool aus Ganderkesee dem Publikum eine heisse Show präsentieren:</p>
<p>E-Protool macht Musik aus dem Hardcore/Metalcore Bereich und hat im letzten Jahr die erste EP präsentiert!</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/eprotool" target="_blank">E-Protool &#8211; Live</a>!</p>
<p><a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/03/bora_prot.jpg" rel="lightbox[1937]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1946" title="bora_prot" src="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/03/bora_prot.jpg" alt="" width="487" height="232" /></a></p>
<p>Sämtliche Songs, die an diesem Abend gespielt werden und viele mehr können von den Besuchern an den aufgestellten MP3-Tankstellen auf mitgebrachte Player kopiert werden.</p>
<p>Wer Kontakt zum Kreisverband Delmenhorst aufnehmen möchte wird hier  <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Delmenhorst">http://wiki.piratenpartei.de/Delmenhorst</a> fündig, die Piratenpartei in Delmenhorst trifft sich alle 3 Wochen im &#8220;Markteins&#8221;, Mühlendamm 3, 27749 Delmenhorst, der nächste Stammtisch ist am 08. April.</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"><img alt="Creative Commons Lizenzvertrag" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/de/80x15.png" /></a><br />Diese(s) Werk bzw. Inhalt von <span xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" property="cc:attributionName">ULI-E</span> steht unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz</a>.<br />Beruht auf einem Inhalt unter <a dct="http://purl.org/dc/terms/" href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/?p=1937" rel="dct:source">www.piratenpartei-goettingen.de</a>.</p>
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		<title>Das Programm der Piraten Hochschulgruppe</title>
		<link>http://www.piratenpartei-goettingen.de/alles/das-programm-der-piraten-hochschulgruppe-1565</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Hochschulpolitik Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Alles]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Volle Unterstützung für die Themen des Bildungsstreiks Den Bildungsstreik zu unterstützen ist für uns selbstverständlich. Wir haben bereits an Demos und Dialogveranstaltungen zur Verbesserung des Bachelor-Master-Systems teilgenommen und wollen uns auch weiterhin durch konstruktive Vorschläge einbringen. Wir sind für selbstbestimmtes Lernen und gegen ein Studium, das rein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet ist. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/01/phsg-logo.png" rel="lightbox[1565]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1559" title="phsg-logo" src="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/01/phsg-logo-300x91.png" alt="Piraten Hochschulgruppe Göttingen" width="300" height="91" /></a></p>
<p><strong>Volle Unterstützung für die Themen des Bildungsstreiks</strong><br />
Den Bildungsstreik zu unterstützen ist für uns selbstverständlich. Wir haben bereits an Demos und Dialogveranstaltungen zur <em><strong>Verbesserung des Bachelor-Master-Systems</strong></em> teilgenommen und wollen uns auch weiterhin durch konstruktive Vorschläge einbringen.</p>
<p>Wir sind für <em><strong>selbstbestimmtes Lernen</strong></em> und gegen ein Studium, das rein auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet ist.</p>
<p>Wir sind gegen die durch Leistungsdruck erzeugte Konkurrenz unter Studierenden und setzen uns deshalb dafür ein, dass <em><strong>ausreichend Masterstudienplätze</strong></em> für alle Göttinger Bachelorabsolventen geschaffen werden.</p>
<p>Außerdem soll in allen Prüfungsordnungen die Möglichkeit geschaffen werden, <em><strong>30% der Credits unbenotet</strong></em> einzubringen.</p>
<p>Wir treten für eine <em><strong>Entbürokratisierung des Studiums</strong></em> ein. FlexNow muss zuverlässiger werden und die Prüfungsordnungen korrekt abbilden. Es muss möglich sein, Credits aus genehmigten Studienplänen ins System einzutragen.<br />
Es sollte regelmäßig <em><strong>Infoveranstaltungen zur Prüfungsordnung</strong></em> geben, damit Studierende und Professoren jederzeit über die aktuell gültigen Regelungen Bescheid wissen.</p>
<p>Wir setzen uns für die <em><strong>Abschaffung der Studiengebühren</strong></em> ein. Als einen ersten Schritt in die richtige Richtung befürworten wir auch die Reduzierung der Gebühren. Dasselbe gilt für den <em><strong>überhöhten Verwaltungskostenbeitrag</strong></em>. Außerdem fordern wir, dass der <em><strong>Termin für die Überweisung der Semesterbeiträge </strong></em>wieder nach hinten verlegt wird.</p>
<p><strong>Datenschutz an der Uni Göttingen</strong><br />
Mit Blick auf die letzten Skandale verlangen wir einen <em><strong>sensibleren Umgang mit unseren Daten</strong></em>. Des Weiteren wollen wir, dass offen gelegt wird, was mit den Daten passiert, die bei der<em><strong> Nutzung der Chipkarte</strong></em> anfallen und wie lange diese gespeichert werden. Wir fordern die Uni zur <em><strong>Datenvermeidung</strong></em> auf, da dies der beste Schutz gegen Datenmissbrauch ist.</p>
<p><strong>Förderung von Open Access</strong><br />
Staatlich finanzierte Forschung muss für jeden kostenlos zugänglich sein. Wir wollen für die von der Allgemeinheit finanzierten <em><strong>Forschungsergebnisse nicht noch ein Mal bezahlen</strong></em> müssen. Besonders die wissenschaftliche Arbeit wird durch den freien Zugang zu Publikationen erheblich erleichtert.</p>
<p><strong>Einsatz von Open Source Software</strong><br />
Gibt es für ein Einsatzgebiet eine gleichwertige Open-Source-Softwarelösung, sollte diese gegenüber der kommerziellen Software bevorzugt werden. Dadurch ergeben sich <em><strong>große Einsparmöglichkeiten</strong></em>, sowohl für Studenten als auch für die Universität.</p>
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		<title>Hochschulpiraten treten zur Wahl an</title>
		<link>http://www.piratenpartei-goettingen.de/alles/hochschulpiraten-treten-zur-wahl-an-1552</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 17:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SoS</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Hochschulpolitik Göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[OpenAccess]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 19. bis 22. Januar finden die Hochschulwahlen an der Uni Göttingen statt. Nach dem sich die Piraten Hochschulgruppe letztes Jahr offiziell gegründet hat, tritt sie nun das erste Mal zu den Wahlen an. Dazu hat der Arbeitskreis Naturwissenschaften ein paar Fragen gestellt, die wir gern beantwortet haben: Wer seid ihr? Wir sind eine Gruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/01/phsg-logo.png" rel="lightbox[1552]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1559" title="phsg-logo" src="http://www.piratenpartei-goettingen.de/wp-content/uploads/2010/01/phsg-logo-300x91.png" alt="Piraten Hochschulgruppe Göttingen" width="300" height="91" /></a></p>
<p>Vom 19. bis 22. Januar finden die Hochschulwahlen an der Uni Göttingen statt. Nach dem sich die Piraten Hochschulgruppe letztes Jahr offiziell <a href="http://www.piratenpartei-goettingen.de/?p=1121">gegründet</a> hat, tritt sie nun das erste Mal zu den Wahlen an. Dazu hat der <a href="http://ak-nawi.de/">Arbeitskreis Naturwissenschaften</a> ein paar Fragen gestellt, die wir gern beantwortet haben:</p>
<p><span id="more-1552"></span></p>
<p><strong>Wer seid ihr?</strong><br />
Wir sind eine Gruppe von engagierten Studierenden, die sich aktiv für eine moderne und demokratische Hochschule einsetzen.</p>
<p><strong>Welche Ziele/ Forderungen für das Jahr 2010 verfolgt ihr im Wesentlichen?</strong><br />
Unsere Hauptthemen werden freie Bildung und Wissenschaft sein. Insbesondere werden wir uns der Verbreitung von Open Access und natürlich dem Datenschutz an der Uni widmen.  Unser nächstes Projekt ist es, mehr Transparenz bezüglich der durch die Chipkartennutzung anfallenden Daten zu erreichen.</p>
<p><strong>Was sind eure nächsten Anträge im StuPa?</strong><br />
Antrag auf Einrichtung einer Studentensprechstunde im StuPa.</p>
<p><strong>Unterstützt ihr den Bildungsstreik? Wenn ja: Wie?</strong><br />
Den Bildungsstreik zu unterstützen ist für uns selbstverständlich. Wir haben bereits an Demos und Dialogveranstaltungen zur Verbesserung des Bachelor/Mastersystems teilgenommen und wollen uns auch weiterhin durch konstruktive Vorschläge einbringen. Voraussichtlich werden wir an der Aktion „OpenUni“ im April teilnehmen.</p>
<p>Ein ausführlicheres Programm wird in Kürze hier zu finden sein.</p>
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		<title>Open Access Week 2009</title>
		<link>http://www.piratenpartei-goettingen.de/alles/open-access-week-2009-953</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 03:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ib</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[PiratenPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[OpenAccess]]></category>

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		<description><![CDATA[In der kommenden Woche (19. bis 23. Oktober) findet die internationale Open-Access-Week statt, in deren Rahmen auch Informationsveranstaltungen in Göttingen geplant sind. Voraussichtlich am Dienstag wird es einen Infostand direkt vor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB Göttingen) geben (bei extrem schlechtem Wetter wird dieser evtl. verschoben). Alle Studenten sind eingeladen, dort vorbei zu schauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kommenden Woche (19. bis 23. Oktober) findet die internationale Open-Access-Week statt, in deren Rahmen auch Informationsveranstaltungen in Göttingen geplant sind. Voraussichtlich am Dienstag wird es einen Infostand direkt vor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (<a href="http://www.sub.uni-goettingen.de/ebene_1/1_anfahrt.htm" target="_blank">SUB Göttingen</a>) geben (bei extrem schlechtem Wetter wird dieser evtl. verschoben). Alle Studenten sind eingeladen, dort vorbei zu schauen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://open-access.net/fileadmin/downloads/OpenAccess_Logo.JPG" alt="" width="156" height="134" /></p>
<p><strong>Was heißt open access ?</strong></p>
<p>Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access" target="_blank">open access</a> (freier Zugang) bezieht sich in erster Linie auf die Art, wie Wissenschaftler ihre Daten veröffentlichen. Der größte Teil der Forschung und besonders der Grundlagenforschung wird durch öffentliche Mittel finanziert. Allein in Deutschland werden dafür jedes Jahr <a href="http://www.bmbf.de/de/96.php" target="_blank">viele Milliarden Euro</a> investiert. Das neu gewonnene Wissen wird meist in Fachzeitschriften publiziert, damit es von allen Wissenschaftlern genutzt werden kann.</p>
<p><span id="more-953"></span></p>
<p>Klassischerweise wurden diese Fachzeitschriften von kommerziellen Verlagen herausgegeben und gedruckt. Für ihre Artikel bekamen  die Institute im Allgemeinen kein Geld, obwohl sie alle Rechte an den Verlag abtraten. Die Abonnements der Zeitschriften verursachen jedoch erhebliche Kosten. Da die Auflagen oft sehr klein waren, konnte ein einziges Heft mehrere hundert Euro kosten. Die Zeitschriften wurde in Bibliotheken archiviert was weitere Kosten verursachte. Das teure System der verlagsbasierten Publikation war jedoch sinnvoll, weil es garantierte, dass neu gewonnenes Wissen schnell und effektiv weltweit verfügbar gemacht wurde.</p>
<p>Durch die Verbreitung des Internets wurde das Drucken und Archivieren der Zeitschriften überflüssig. Artikel können nun einfach als PDF-Dokumente heruntergeladen werden. Viele Verlage hielten jedoch an dem alten Geschäftsmodell fest, sperrten den Zugang zu den elektronischen Artikeln und verlangten hohe Lizenzkosten. Da von der Wissenschaft jedes Jahr mehr Daten produziert und mehr Artikel veröffentlicht wurden, stiegen die Kosten der Bibliotheken trotz der enormen Produktivitätssteigerung stetig an. Aufgrund des Kostendrucks waren in den 90er Jahren viele Bibliotheken gezwungen die Zahl ihrer Abonnements zu reduzieren. Die wenigen großen Verlage reagierten darauf mit massiven Preissteigerungen was die Situation weiter verschärfte und zur sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitschriftenkrise" target="_blank">Zeitschriftenkriese</a> führte. Obwohl es technisch möglich war, Dokumente quasi kostenfrei und innerhalb von Sekunden weltweit verfügbar zu machen, zahlten die Steuerzahler nach wie vor Milliarden für den Service der Verlage.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Im November 2001 verabschiedeten verschiedene bekannte Wissenschaftler die <a href="http://www.soros.org/openaccess/read.shtml" target="_blank">Budapester Open Access Initiative</a> in der es heißt, dass im Internet all jene Literatur frei zugänglich sein sollte, die Wissenschaftler ohne direkte Bezahlung veröffentlichen. Da die Verlage dazu jedoch nicht gezwungen werden können, sind alle Wissenschaftler aufgerufen, in solchen Zeitschriften zu veröffentlichen, die nach dem Open Access Prinzip arbeiten. Die vergleichsweise geringen Kosten, die für die Begutachtung und Korrektur der Artikel anfallen, werden von den öffentlichen Geldgebern übernommen.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Die meisten Wissenschaftler sind bestrebt, in möglichst renommierten Fachzeitschriften zu veröffentlichen, weil sich dies positiv auf das eigene Reputation und die zukünftigen Chancen bei der Mittelvergabe auswirkt. Neue Zeitschriften etablieren sich im Allgemeinen nur relativ langsam im bestehenden Markt. Da sich die etablierten Verlage oft nicht an die Open-Access-Richtlinien halten, viele etablierte Wissenschaftler aber trotzdem bei diesen Verlagen publizieren, wird nach wie vor ein Großteil der Veröffentlichungen auf konventionelle Art publiziert. Der Öffentlichen Hand entstehen so  Kosten in Milliardenhöhe, obwohl es dazu technisch gesehen keine Notwendigkeit mehr gibt. Darüberhinaus wird ein Großteil des Wissens all jenen vorenthalten, die die enormen Lizenskosten nicht aufbringen können.</p>
<p>Noch heute stellen Veröffentlichungen nach dem Open-Access-Prinzip in vielen Fachbereichen eher die Ausnahme dar. Es bedarf mühsamer Öffentlichkeitsarbeit, um etablierte und zukünftige Autoren davon zu überzeugen, dass auch sie als Wissenschaftler vom freien und unkomplizierten Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit profitieren würden. Die internationale Open-Access-Week ist ein Schritt zur Schaffung dieses Bewusstseins.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Mehr Informationen zu Open Access:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Kommunikation/Handbuch_Open_Access.pdf" target="_blank">Handbuch der Unesco Kommission und der Auswärtigen Amtes</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://open-access.net/de/startseite/" target="_blank">Plattform der Universitäten Berlin, Bielefeld, Göttingen und Konstanz</a></li>
<li><a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/index.html.de" target="_blank">Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a></li>
<li><a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/GE-Urheberrecht-BuW-Mitgl.pdf" target="_blank">Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft</a> (PDF)</li>
</ul>
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